Buchpräsentation Junger Kunstkreis Fulda

„Dieses Buch ist nicht bloß ein Begleitband zur Schau oder ein Ausstellungskatalog, nein, es handelt sich um eine viel weitergehende und tiefergreifende Publikation, ja ich möchte sagen, es geht um einen wichtigen Teil Fuldaer Stadtgeschichte, die wir hier in den Händen halten.“ Mit diesen Worten stellte der Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld in der vergangenen Woche den Band „Junger Kunstkreis Fulda – Aufbruch in die Nachkriegsmoderne. Die Druckgraphik“ vor, der anlässlich der gleichnamigen Sonderausstellung im Fuldaer Vonderau Museum erschienen ist.

Mehr als 3000 Besucherinnen und Besucher sahen die mehrfach verlängerte Ausstellung, die anlässlich des 60. Jahrestags der Gründung des Jungen Kunstkreises (JuKu) initiiert wurde. Der künstlerisch aufwendig gestaltete Begleitband zur Ausstellung wurde maßgeblich von dem Fuldaer Biennale-Preisträger Prof. Franz Erhard Walther konzipiert.

Heiko Wingenfeld lobte insbesondere das Engagement des in Fulda aufgewachsenen Autors Dr. Carlo Burschel, der sowohl die Ausstellung als auch das Buchprojekt initiiert und organisiert hatte. Sein Ziel sei es gewesen, eine Wiederentdeckung des druckgraphischen Werks des JuKu zu forcieren und auf die Bedeutung des Jungen Kunstkreises im Zusammenhang mit der deutschen Nachkriegsmoderne hinzuweisen.

Prof. Walther gab seinerseits viele interessante Einblicke in die frühen Jahre des JuKu sowie in seinen eigenen Werdegang. So beleuchtete er etwa seine Hinwendung zur künstlerischen Avantgarde in den 1960er-Jahren – als bewusste Abgrenzung zur Modernen, die Walther als „überholt und verbraucht“ empfand.

Weitere Information zu dieser Publikation finden Sie hier auf unserer Homepage.

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