Ausstellung Tikimania

Museum Fünf Kontinente, München, 10.7.2020–28.2.2021
Künstlergespräch: 16.7.2020, 16 Uhr (Anmeldung erforderlich)

Die Ausstellung Tikimania präsentiert Werke des Malers Bernd Zimmer zusammen mit Südsee-Objekten aus dem Museum Fünf Kontinente, München. Die ungewöhnliche Schau zeigt europäische Kunst und ozeanische Kultur in einem überraschenden Zusammenspiel.

Der 1948 in Planegg bei München geborene Bernd Zimmer ist einer der wichtigsten Vertreter der „Heftigen Malerei“. 1973 zog der Verlagsbuchhändler und Buchgestalter, Philosoph und Religionswissenschaftler nach West-Berlin, eine ideale Insel-Umgebung für die aufblühende Szene einer später als „Junge Wilde“ bezeichneten Malerbewegung. In Kreuzberg gründete er 1977 mit Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Salomé und weiteren Künstlern und Künstlerinnen die Galerie am Moritzplatz. Mit großer gestischer Vehemenz und starker Farbsinnlichkeit entwickelte sich eine neue expressive Malerei. 1980 gelang Bernd Zimmer der künstlerische Durchbruch mit der Ausstellung „Heftige Malerei“ im Haus am Waldsee, Berlin. Zimmers Landschaftsbilder waren und sind ein Resultat seiner äußerst präzisen und sehr eigenen Beobachtungsgabe, die er auf vielen Reisen ausgebildet, weiterentwickelt und vervollkommnet hat.

1995 führte ihn einer seiner zahlreichen Reisen zu der Inselgruppe der Marquesas in der Südsee. Die Mehrzahl seiner von den Marquesas inspirierten Werke zeigt sogenannte „Tiki“. Der polynesische Begriff bezeichnet eine menschenähnliche, oft mit übernatürlichen Qualitäten versehene Gestalt. Tiki-Figuren sind meist aus Holz, Knochen oder Zahn geschnitzte bzw. aus Stein gehauene Skulpturen.

Tikimania spürt der europäischen Rezeption nach und setzt die Werke Bernd Zimmers mit Geschichte und Kultur der Marquesas-Inseln und wirkmächtigen westlichen Phantasien in Beziehung.
Die Publikation zur Ausstellung erzählt von dieser Tikimania – in zahlreichen Bildern Bernd Zimmers, wie von Tikis aus den Sammlungen, aber auch in Berichten und Essays über Paul Gaugin, Herman Melville, von Menschenfresserlegenden bis zum amerikanischen Tiki-Pop.

Tikimania Bernd Zimmer Marquesas Südsee Museum Fünf Kontinente Gaugin Melville

Beitragsabbildung: Tiki. Ua Pou (Detail), 1996
© Bernd Zimmer, VG Bild-Kunst Bonn, 2020

 

Sibylle Mania Ateliers Frank Motz arnoldsche Fotografie Photography Photographie Hela Paris Möhwald Weimar Berlin Schwarz-Weiß MARTIN NEUBERT

Sibylle Mania – Blicke in 19 Ateliers

ACC Galerie Weimar, 16.7.–16.8.2020
Buchpräsentation: 16.7.2020, 19 Uhr

Die Weimarer Künstlerin Sibylle Mania hat über zehn Jahre hinweg die Ateliers von Malern, Bildhauern, Keramikern, Fotografen, Metallgestaltern und Grafikern portraitiert. Ihre Bilder sind Fenster in die Welt künstlerische Prozesse, in der sich geheimnisvolles Chaos mit produktiver Effizienz vermengen. Die Künstlerinnen und Künstler selbst bleiben in den analog aufgenommenen, intimen Interieurs unsichtbar.

Sibylle Mania tritt als Fotografin selbst zurück und gibt uns mit ihren sorgfältig ausgewählten Ausschnitten der unberührten Ateliers die Möglichkeit, selbst einzutauchen in einen Ort, an dem die Inspiration jederzeit zur konkreten Form finden kann. Die eindrücklichen Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen den Kunst- als Urzustand, lassen uns das in einer holistischen Mannigfaltigkeit gründende handwerkliche Gestalten wiederentdecken. Damit abstrahiert Sibylle Mania vom Werk und rückt den Prozess, das Leben in den Vordergrund.

Erhalten Sie Einblicke in die Ateliers von: Mary Bauermeister, Helmut Brade, Robert Krainhöfner, Martin Neubert, Vratislav Karel Novák, Rolf & Felix Lindner, Tea Mäkipää, Gertraud Möhwald, Martin Möhwald, Otto Möhwald, Helga Paris, Bruno Raetsch, Charlotte Sehmisch, Bettina Schünemann, Klaus Schultze & Nica Haug, Ludmila Šikolová, Elisa Sorg, Ulrike Theusner und Peter Zinecker

In der Ausstellung in der ACC Galerie Weimar werden weitere Atelierporträts zu sehen sein. Darunter die bis 2011 erhalten gebliebene Werkstatt des Buchbindermeisters und Kunsteinbandgestalters Otto Dorfner (1885–1955) in Weimar und jene der Kürschnermeisterin Hella Krabbes (1937–2015) im Schlösschen von Jena-Wöllnitz, das Sägewerk des Tischlers Peter Lantzsch im erzgebirgischen Hermsdorf und das Atelier des Malers, Grafikers und Restaurators Philip Oeser (1929–2013) in Taubach bei Weimar.

Die Publikation Sibylle Mania: Blicke in 19 Ateliers erscheint in unserem Programm.
Sibylle Mania Ateliers Frank Motz arnoldsche Fotografie Photography Photographie Hela Paris Möhwald Weimar Berlin Schwarz-Weiß

 

 

Buchpräsentation:

Grußwort: Dirk Allgaier, arnoldsche Art Publishers, Verleger

Einführende Worte: Frank Motz, ACC

Zum Abschluss: Performance Puro Rollo des mexikanischen Künstlers Victor del Oral

 

 

Beitragsbild: Martin Neubert, Keramiker, Weimar, November 2019

Young-Jae Lee Spinatschalen Schalen Teeschalen Koreanisch Korea Porzellan Glasur Steinzeug Magaretenhöhe Essen arnolsche Das Grün in den Schalen Nadine Engel Gisela Jahn

Young-Jae Lee – Spinatschalen

Galerie Greve, Köln, 19.6.–29.8.2020

Die Kölner Galerie Karsten Greve präsentiert Keramiken der koreanischen Künstlerin Young-Jae Lee. Gezeigt werden 160 Spinatschalen – Speise- und Trinkschalen aus einem Schaffenszeitraum von fast zwanzig Jahren. Ihre Spinatschalen sind in der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Teeschale entstanden. Ihren besonderen ästhetischen Reiz erhalten die kleinformatigen, bauchigen Gefäße durch die vielfältigen Keramikglasuren.

Young-Jae Lee, 1951 in Seoul geboren, kam 1972 nach Deutschland, studierte in Wiesbaden und unterhielt ein eigenes Atelier in Heidelberg. Seit 1987 leitet sie die traditionsreiche Keramische Werkstatt Margaretenhöhe in Essen. Bauhaus-Prinzipien sind ein wesentlicher Leitfaden in Young-Jae Lees Streben nach Vervollkommnung der Formsprache und Farbskala ihrer Essener Manufaktur. Zugleich befragt sie Tradition und Rezeption der koreanischen Keramik.

Koreanische Keramiktrends hatten Einfluss auf die Entwicklung japanischer Keramik und Porzellane, die in der europäischen Rezeption zum Inbegriff asiatischer Keramik wurden. Im 16. Jahrhundert produzierten koreanische Keramiker Trink- und Speiseschalen ausschließlich als Teeschalen für den japanischen Markt und förderten auf diesem Wege eine neue großartige Keramikkultur. Das 16. Jahrhundert war das goldene Zeitalter der koreanischen Keramik. Inspiriert durch die Meister der Joseon-Dynastie (1392–1897) schuf Young-Jae Lee ihre eigenen formschönen und einfachen Keramiken. Sie eignete sich die Form der historischen koreanischen Schale an und widmete sie um in ihre eigene Trink-und Speiseschale – die Spinatschale.

Mit Young-Jae Lee präsentiert die Galerie Karsten Greve in Köln eine Mittlerin zwischen koreanischer und japanischer, asiatischer und europäischer Kultur, die in ihren Arbeiten die uralte Tradition koreanischer Keramik mit der europäisch geprägten Moderne verbindet.

Einen Überblick über den Variationsreichtum von Young-Jae Lees Keramiken bietet die Publikation Das Grün in den Schalen.

Young-Jae Lee Das Grün in den Schalen arnoldsche Nadine Engel Gisela Jahn Spinatschale

 

 

Karoline Hjorth Riitaa Ikonen Karin Eyes as big as plates Earth Wind Fire Water

Ausstellung Earth, Wind, Fire, Water

Galleri F 15, Moss (NO), 16.6.–4.10.2020

Earth, Wind, Fire, WaterNordic Contemporary Crafts ist die 44. Ausgabe der Ausstellungsreihe Tendenser (Tendenzen) in der Galleri F 15 in Moss, Norwegen. Seit fast fünfzig Jahren ist Tendenser eine der führenden Plattformen für zeitgenössisches Kunsthandwerk der nordischen Regionen. Tendenser wurde erstmals 1971 als jährliche Ausstellung präsentiert, die norwegische Künstler*innen in den Mittelpunkt stellte, und hat sich seither zu einer Biennale entwickelt.

Die diesjährige Ausstellung wird von Randi Grov Berger kuratiert. Siebzehn Künstler*innen und Künstlergruppen aus den nordischen Ländern präsentieren ihr Handwerk, ihre Werkzeuge und ihr tiefes Materialverständnis. Dies setzen Sie ein, um die drängenden Umweltprobleme anzugehen. In Anerkennung der starken gegenseitigen Abhängigkeit zwischen den Menschen und den oft vernachlässigten Materien – oder Elementen – und Organismen thematisieren die präsentierten Kunstwerke die Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit unserer irdischen Existenz. Sie spiegeln ganzheitliche ökologische Praktiken wider, die eine Verbindung mit der Umwelt, mit einem Stück Land oder mit der Materie selbst herzustellen versuchen.

Die in Earth, Wind, Fire, Water vorgestellten Künstler*innen erkunden jeweils das Potenzial der Materialien und Elemente, künstlerische Arbeiten hervorzubringen, Teil von Prozess und Ergebnis zu sein und dieses manchmal sogar zu kontrollieren. Die Biologie, Geologie und Kosmologie umfassenden Praktiken entbehren nicht einer tiefen Sehnsucht nach einer Verbindung zur Erde gegenüber. Sie stellen unsere Wahrnehmung von der Materie, der sogenannten natürlichen Welt und von uns selbst infrage.

Eine Produktion des Nordic Network of Crafts Associations.
Unterstützt von Nordic Culture Fund und Nordic Culture Point.

Ein kleiner Film gibt einen ersten Eindruck der Ausstellung: https://vimeo.com/429567393
[Mit freundlicher Genehmigung der Nordic Network of Crafts Associations und Galleri F 15, Moss (NO)]

Beteiligte Künstler*innen: Hildur Bjarnadóttir (IS), Ebba Bohlin (SE), Fellesskapsprosjektet å Fortette Byen (Sámi/NO), Alma Heikkilä (FI), Karoline Hjorth & Riitta Ikonen (NO/FI), Guðjón Ketilsson (IS), Kasper Kjeldgaard (DK), Stian Korntved Ruud (NO), Ivana Králíková (CZ/SE), Valentin Manz (DE/NO), Britta Marakatt-Labba (Sámi/SE), Pekka Paikkari (FI), Louise Sidelmann (DK), Brynjar Sigurðarson & Veronika Sedlmair (IS/DE), Ida Wieth (DK), Hedvig Winge (NO), Charlotta Östlund (SE/FI)

Zu dieser Schau ist ab August 2020 eine Publikation mit acht Textbeiträgen und zahlreichen Abbildungen der Werke in der Ausstellung bei uns erhältlich.

Earth Wind Fire Water Randi Grov Berger Nicolas Cheng Camilla Groth Ánne Márjá Guttorm Graven Jessica Hemmings Jenni Nurmenniemi Æsa Sigurjónsdóttir Nina Wöhlk Nordic Contemporary Crafts Nordic Network of Crafts Associations Galleri F 15 Tonje Kjellevold

Arne Jacobsen SAS Royal Hotel Kopenhagen Copenhagen Nordic Design Antwort aufs Bauhaus Bröhan Annen Museum arnoldsche

Nordic Design in Lübeck

St. Annen-Museum, Lübeck, noch bis 23.8.2020

Skandinavisches Design zeichnet sich durch eine klare Formensprache, durch Funktionalität und effiziente Produktionstechniken aus. Die Produkte der nordischen Länder gelten als hochwertig, gut gestaltet, unkompliziert und demokratisch. „Schönheit für alle“ wird in den 1950er-Jahren zum Credo des schwedischen Designs und IKEA macht die anwendungsorientierten Konzepte zum Exportschlager. Einzigartige Lebensbedingungen zwischen Mittsommer- und Polarnächten, aber auch die Schroffheit der Natur inspirieren die finnische Gestaltung. Einer der Urväter des skandinavischen Designs ist Alvar Aalto. Seine Gestaltungslösungen werden zur Grundlage eines ganz eigenständigen Wegs der Moderne in Finnland. Kaare Klint wiederum stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Komfort wird in Dänemark zur Gestaltungsgrundlage. Mit warmen Holztönen, Lederbezügen und weichen Formen kommen Design und Hygge einander näher. Die futuristischen und poppigen Möbel Verner Pantons markieren schließlich den Bruch mit dem Funktionalismus.

In der Ausstellung kann der ausgeprägte Alltagsbezug des nordischen Designs auch anhand von Spielzeug und mitwachsenden Kinderstühlen sowie der Gestaltung moderner Arbeitswelten nach ergonomischen Gesichtspunkten nachvollzogen werden. Der spannende Weg der Moderne in Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen, der sich in einer starken Auseinandersetzung mit den Ideen des Bauhauses vollzieht. Im Lübecker St. Annen-Museum, der zweiten Station der Ausstellung nach dem Bröhan-Museum, Berlin, werden die Designklassiker präsentiert. Dabei zeigt sich, dass die Designer und Architekten einen eigenen Stil gefunden haben, der  uns bis heute begeistert.

Zur Ausstellung ist ein ausführlicher Katalog in unserem Programm erschienen.

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Beitragsabbildung: Arne Jacobsen, SAS Royal Hotel in Kopenhagen, 1955–1960
Historische Aufnahme, © Jørgen Strüwing / Fritz Hansen

Gabriele Kutschera in der Galerie Welz

Galerie Welz, Salzburg
Gabriele Kutschera: Eisenplastiken
Ausstellung: 3.6.–11.7.2020, Vernissage: 2.6.2020, 19 Uhr

Seit über 40 Jahren widmet sich Gabriele Kutschera einer Technik und einem Material, dem Schmieden von Eisen. Die Grundlagen dazu erwarb sich die Künstlerin in einer alten Kunstschmiede.
Schmieden braucht wie jede Umformung Zeit und Geduld. Jeder Hammerschlag bringt eine Veränderung. Es ist ein reduziertes, rhythmisches Arbeiten, ein Rhythmus von Spannen und Loslassen. Aus Vierkantstäben schmiedet sie Lanzen, Blätter- und Knotenstelen, dabei wendet sie alle möglichen Techniken an: sie schlägt, biegt, hämmert, dreht und spaltet das Eisen. Zu ihren Lieblingsformen werden die Paddel und die Schnüre, die sie zu raumerobernden Objekten verbindet. Den BetrachterInnen prägt sich das Wechselspiel sich öffnender und verdichtender Formen ein.

Die Galerie Welz zeigt Kutscheras Eisenplastiken aus den Jahren 2009 bis 2019.

Zum umfassenden Werk der österreichischen Schmiede- und Schmuckkünstlerin ist in unserem Programm 2019 die Publikation Eisenplastik – Schmuck – Papier erschienen:
Aigner / Bollmann / Fahn / Formanek / Wipplinger GABRIELE KUTSCHERA||||

GALERIE WELZ GmbH
Sigmund-Haffner-Gasse 16
5020 Salzburg
Montag bis Freitag 10–17 Uhr
Samstag 10–13 Uhr
Sonntag geschlossen

 

 

 

Gunnar S. Gundersen Jan Kokkin arnoldsche Norwegen Kunst Malerei Painting Art Norway Kunstnerforbundet post-war

Buchvorstellung Gunnar S. Gundersen

Galleri Haaken, Oslo
Buchpräsentation: 27. Mai 2020, 11 Uhr

In der norwegischen Galerie Haaken präsentiert Autor Jan Kokkin die erste vollständige Biografie zu Gunnar S. Gundersen (1921–1983). Gunnar S., wie er von den meisten genannt wurde, war einer der wichtigsten Nachkriegskünstler Norwegens. Dort setzte er in den 1950er- und 1960er-Jahren wesentliche Impulse zur Entwicklung der nicht-figurativen und konkreten Malerei. Seinen eigenen Stil formulierte er in den 1960er-Jahren aus. Er schafft farbmächtige Werke, für die er sich von Science-Fiction-Romanen und der Atomspaltung inspirieren ließ. Neben Richard Mortensen in Dänemark sowie Olle Bonniér und Olle Bærtling in Schweden gilt Gundersen als einer der wenigen konkreten Künstler in Skandinavien.

Gunnar S. Gundersen zeigte seine Arbeiten noch zu Lebzeiten in etwa 20, teils öffentlichen, teils privaten Ausstellungen. Zu den wichtigen Etappen seiner Karriere gilt die Gestaltung der Fassade des Kunstnerforbundet, Oslo (1950), die Ausgestaltung der Kirkelandet Kirche, Kristiansund (1964), sowie seine Arbeiten für verschiedene Schulgebäude. Wie für viele norwegische Künstler ist die Auseinandersetzung mit der angewandten Kunst und die künstlerische Ausstattung öffentlicher Gebäude auch für Gundersen ein wichtiger Teil seines Werkes.

Die kürzlich eröffnete Galerie Gunnar S. in Høyanger, Sogn og Fjordane, zeigt das vielfältige Œuvre des Künstlers. Eine große Ausstellung wird zudem im Herbst 2020 zusammen mit einer Auswahl anderer nordischer Künstler im Sørlandets Kunstmuseum in Kristiansand eröffnet.

Um Anmeldung in der Galleri Haaken wird gebeten, entweder telefonisch: 951 04 704, oder per Email: fredrik@gallerihaaken.com;
Ihr Ansprechpartner ist Fredrik Nergaard.

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Besonderes Angebot Edelstein / Kunst

Unsere Publikation Edelstein / Kunst. Renaissance bis heute aus dem Jahr 2016 bietet einen einzigartigen Überblick über die Bedeutung von Edelsteinen in der Kunst von der Renaissance bis heute.
Edelsteine waren zu allen Zeiten reich mit Zuschreibungen aufgeladen, sie galten gar als magische Objekte. Die Wunderkammern der Spätrenaissance zeugen noch von der Kunstfertigkeit der Natur bis die edlen Steine schließlich selbst zum Motiv der Kunst werden sollten. Besonders eindrücklich ist die poetische Entdeckung der kristallinen Form in Romantik und Moderne, von Caspar David Friedrich bis Lyonel Feininger.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelingt den KünstlerInnen Bernd Munsteiner, Ute Eitzenhöfer und Bernhard Schobinger durch die zeitgenössische Bearbeitung von Edelsteinen eine Erweiterung der Ausdrucksmöglichkeiten im Autorenschmuck. Doch auch Künstler wie Damien Hirst können sich der Faszination, die die farbigen Preziosen ausstrahlen, nicht entziehen.

Über 300 Abbildungen bezeugen die Vielfalt im Umgang mit Edelsteinen. Fachbeiträge international renommierter AutorInnen ordnen die Positionen in den historischen Kontext ein und erörtern Gestaltung wie Rezeption.

Bei uns ist diese wunderbare Publikation bereits restlos vergriffen. Jedoch gibt es bei der Jakob Bengel-Stiftung in Idar-Oberstein noch eine Restmenge an Büchern. Diese können Sie dort zum Sonderpreis von EUR 35,– (anstatt EUR 49,80) zuzügl. Versandkosten bestellen.

Bitte richten Sie Ihre Bestellung an folgende e-mail Adresse: info@jakob-bengel.de

Trauer um Dr. Fritz Falk

Wir trauern um unseren Autor und Freund Dr. Fritz Falk, den ehemaligen Direktor des Schmuckmuseums Pforzheim.

Fritz Falk begann seine Karriere 1969 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Schmuckmuseum Pforzheim und wurde 1971 dessen Leiter. Antike, Renaissance und Jugendstil waren die Schwerpunkte seiner leidenschaftlichen Sammeltätigkeit, daneben war ihm der moderne, zeitgenössische Schmuck stets ein besonderes Anliegen. Er kuratierte zahlreiche international beachtete Ausstellungen zu historischem und zeitgenössischem Schmuck und zum Schmuck der Kulturen der Welt. Die Ornamenta I im Jahr 1989 als Gesamtschau des seinerzeit aktuellen internationalen Schmuckschaffens bildete unter anderem einen glanzvollen Höhepunkt seiner Tätigkeit. Im Jahr 2004 ging die „Ära Falk“ im Schmuckmuseum Pforzheim nach 35 Jahren zu Ende. Dennoch blieb er weiterhin dem Schmuck treu, indem er weiterhin bedeutende Ausstellungen kuratierte und gemeinsam mit unserem Verlag wegweisende Publikationen herausgab, so u.a. 2008 Jugendstil-Schmuck aus Pforzheim, 2011 Serpentina – Die Schlange im Schmuck der Welt oder 2016 Himmlisch – Sonne, Mond und Sterne im Schmuck. Fritz Falk war Ehrenmitglied der Worshipful Company of Goldsmiths London und Konsultant des Russischen Museums für Ethnografie Sankt Petersburg. Er war Jurymitglied bei zahlreichen internationalen Wettbewerben moderner Schmuckkunst sowie bei Kunst- und Antiquitätenmessen in Amsterdam, Basel, Frankfurt, Hannover, Hamburg und München. Fritz Falk starb in der Nacht zum 23. April nach kurzer schwerer Krankheit.

Das Bild ist entstanden bei der Buchpräsentation Serpentina im November 2011, Schmuckmuseum Pforzheim.

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DIE ARNOLDSCHE AUF DER SCHMUCK

Wir freuen uns, Sie zu zwei Buchpräsentationen einladen zu können, die wir im Rahmen der SCHMUCK München veranstalten werden:arnoldsche contemporary jewellery portugal cristina filipe mude gulbenkian

 

Contemporary Jewellery in Portugal
Freitag, 13.3.2020, 10:30 Uhr
Die Autorin und Schmuckkünstlerin Cristina Filipe stellt ihre umfangreiche Publikation zum zeitgenössischen Schmuck in Portugal vor.

 

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HUNT: Kadri Mälk’s Jewellery Collection
Samstag, 14.3.2020, 12 Uhr
Die estnische Schmuckkünstlerin Kadri Mälk präsentiert Ihre Sammlung. Eine Einführung gibt arnoldsche-Mitarbeiter Matthias Becher.

 

Alle Veranstaltungen werden in englischer Sprache gehalten
und finden statt in der
Galerie Handwerk
Max-Joseph-Str. 4, 80333 München

 

AUS AKTUELLEM ANLASS: Die ursprünglich ebenfalls geplante Präsentation von Sam Kramer: Jeweler on the Edge ist gemeinsam mit dem Art Jewelry Forum (AJF) organisiert worden. Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus / Covid-19 haben die Mitglieder des AJF  ihre Reise zur Schmuck / Munich Jewelry Week und damit auch sämtliche Programmpunkte abgesagt. Diese Veranstaltung findet nicht statt.

 

 

 

 

 

Under these unusual circumstances, with exhibitions, galleries and our favourite book shops closed – and whilst we are all recommended to maintain social distancing – we think our beautiful art publications could be the perfect way to get through this uncertain period.

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