THE !XUN & KHWE ART PROJECT KWS Art Lounge Rabbethge-Schiller Sammlung Collection

The !Xun & Khwe Art Project – Buchpräsentation

Buchpräsentation: 20. April–12. Mai 2024

1993 entstand das !Xun & Khwe Art Project in einem Flüchtlingslager in Schmidtsdrift, Südafrika. Nach der Beteiligung an den Auseinandersetzungen um die Befreiung von der Kolonialherrschaft wurden gefährdete Teile der San-Völker aus Namibia und Angola dorthin umgesiedelt. Schließlich fanden sie ihre endgültige Heimat in einer selbstverwalteten Gemeinde in Platfontein, Südafrika. Dort entstand die Kunst der !Xun und Khwe in einem kurzen Zeitraum des Wandels von traditioneller Lebensweise zu einer modernen, globalisierten Gesellschaft. Das macht ihre Einzigartigkeit aus.

Wir freuen uns, die Publikation über die Sammlung von Hella Rabbethge-Schiller in unserem Programm veröffentlichen zu können. Sie dokumentiert die außerordentliche Schöpfungskraft und visuelle Ausdrucksfähigkeit der San-Kunst in energiegeladenen Bildern! Das Buch wird nun, begleitet von einer Kabinettausstellung in der KWS Art Lounge präsentiert.

 Hella Rabbethge-Schiller (Hrsg.) THE !XUN & KHWE ART PROJECT Contemporary Art San South Africa Collection Zeitgenössische Kunst San Südafrika Sammlung Hella Rabbethge-Schiller

Beitragsabbildung: Flai Shipipa, Ngongo, Elephant and Hippo (Ausschnitt), 2005, 90 x 60 cm, Öl auf Leinwand; Foto: Sascha Voges

Antoine Leperlier Conches-en-Ouche Musee de Verre exhibition Ausstellung donner forme au temps Shaping time

Antoine Leperlier – Ausstellung in Conches-en-Ouche (FR)

Donner forme au temps
Musée du Verre François Décorchemont, Conches-en-Ouche (FR), 13.4.–1.12.2024

Eigentlich ein studierter Maler, arbeitet Antoine Leperlier seit den 1980er-Jahren als freier Künstler im Medium Glas. Basierend auf Pâte de verre, entwickelte er seine eigene Gestaltungstechnik. Seine Werke – oft geometrisch in der Anlage – zeigen alte Inschriften oder Anleihen an die griechische Mythologie, Vanitassymbole wechseln sich ab mit den lebendigsten Farbkompostionen, die im Glas ihr freies Spiel entfalten. Ein technisch anspruchsvolles und ästhetisch reizvolles Werk, dass nun umfassend im berühmten Musée du Verre François Décorchemont in Conches-en-Ouche ausgestellt wird.

Wir freuen uns anlässlich der Ausstellung, eine reich bebilderte Monografie zum mehr als vier Jahrzehnte umspannenden, künstlerischen Werk eines der bedeutendsten französischen Glaskünstler unserer Zeit in unserem Programm veröffentlichen zu können.

Antoine Leperlier Glas glass art kunst conches-en-ouche musee de verre pate de vanitas

 

Beitrag zu Sigurd Bronger im BR

Das BR Fernsehen hat einen Beitrag zu Sigurd Bronger und dessen Ausstellung Trag-Objekte (Die Neue Sammlung, München) gedreht. Das Video finden Sie hier.

Der norwegische Künstler erhebt hohle Gänseeier, Naturschwämme, Verpackungen, Luftballons, Schuhsohlen oder auch die Gallensteine seiner Mutter mithilfe von kunstvollen Aufhängungsmechanismen zu Schmuckobjekten. Damit stellt er Fragen, die sich sich auf Funktion und Nutzen, Dekor, Ästhetik und Schönheit beziehen und fordert uns auf, Dinge neu zu sehen. Unsere eigene „Dingwelt“ wird durch den humorvollen wie hintersinnigen Kosmos dieses außergewöhnlichen Künstlers um ein Vielfaches größer.

Die Ausstellung ist noch bis zum 2. Juni 2024 zu sehen. Die Publikation zur Ausstellung ist bei uns erschienen.

Seeing with Another Eye in der York Art Gallery

York Art Gallery, Exhibition Square (UK)
Buchpräsentation und privater Besuch der Ausstellung: 18. April 2024, 18–20 Uhr

In der Ausstellung Seeing with Another Eye und der gleichnamigen Publikation stellt Anthony Shaw Objekte und Kunstwerke vor, mit denen er seit seiner Kindheit lebt, und kombiniert sie mit einigen seiner Lieblingsstücke und Neuerwerbungen. Er erkundet die Wurzeln seiner Sammlung und wie sie sich von häuslichen Gebrauchsgegenständen bis hin zu monumentalen Skulpturen entwickelt hat. Zu sehen sind einflussreiche Künstler:innen und neue aufstrebende Talente wie Gordon Baldwin, Gillian Lowndes, Ian Godfrey, Kerry Jameson, Bryan Illsley, Sara Radstone, Nao Matsunaga, James Thompson und Ewen Henderson.

Tickets sind mit dem Passwort SEEING24 hier erhältlich.

Foto: Bryan Illsley, Discomfort, 2016, H. 23 cm. Foto: Philip Sayer

arnoldsche weekend art gallery #15 awag 15 palma barbos carina shoshtary

arnoldsche weekend art gallery #15

Mit künstlerischem Schmuck von Carina Shoshtary und Porzellanskulpturen von Pálma Babos

Eröffnung: Freitag, den 21. Juni 2024 ab 18:30 Uhr

Dauer der Ausstellung: 22–23. Juni 2024, 10–17 Uhr

Wir freuen uns sehr, unsere erfolgreiche Ausstellungsreihe mit zwei herausragenden Positionen zeitgenössischer künstlerischer Keramik und künstlerischen Schmucks fortzusetzen.

Carina Shoshtary lädt mit ihren Arbeiten zum lebendigen Austausch zu den Themen Körper und Schmuck ein und bewegt sich dabei zwischen Kunst, Mode und Design. Während sie für ihre früheren Serien „What’s Left of Krypton“ und „Karma Chroma“ aus abgetragenen Graffiti außergewöhnlichen Schmuck gestaltet hat, entwickelt sie in ihrer neuen Serie „Hunter“ aus PLA, einem biologisch abbaubaren Kunststoff, magische Gebilde für Kopf, Gesicht, Hals und Ohr.

Die ungarische Künstlerin Pálma Babos baut kühne architektonische Skulpturen aus Porzellan auf. Sie manipuliert die innere Balance dieser „Türme“ bei der Gestaltung derart, dass im Brennvorgang das Porzellan schwindet und die Türme an vorgesehenen Stellen kollabieren. Diese beeindruckenden Objekte erinnern einerseits an die menschliche Hybris – dem anmaßenden Streben nach Unendlichkeit – und andererseits an die Fragilität unseres irdischen Daseins.

Die Künstlerinnen sind anwesend.

Einladung awag arnoldsche weekend art gallery Shoshtary Barbos

Sie können den Flyer mit allen Informationen hier herunterladen.

[Foto links: © Carina Shoshtary; rechts: © András Bozsó]

Buchpräsentation im Rahmen der Leipziger Buchmesse

Grassimuseum Leipzig, Pfeilerhalle (DE)
Buchpräsentation: 22. März 2024, 18:30 Uhr (Eintritt ist frei)

Die im Herbst letzten Jahres erschienene Publikation Stahlrohrrevolution! liefert viele neue Informationen über die Entwicklung der Stahlrohrmöbel am Bauhaus vom ersten Prototypen zur frühen Serienproduktion und untersucht dabei insbesondere die Rolle von Kálmán Lengyel. Dieser gründete mit Marcel Breuer 1927 die Firma Standard Möbel, um die serielle Produktion und den Vertrieb der Stahlrohrmöbel zu organisieren.

Neben Dirk Allgaier werden Torsten Bröhan und Christoph Janik von der Bröhan Design Foundation Berlin sowie der Grafiker der Publikation, Alessio Leonardi, sprechen.

Während der Buchpräsentation wird der bekannte Stahlrohr-Armlehnstuhl von Kálmán Lengyel aus den frühen 1930er Jahren in der Pfeilerhalle ausgestellt sein.

Die schönsten Bücher Norwegens

Die Publikation Kari Steihaug wurde zu einem der schönsten Bücher Norwegens gekürt!

Die Jury des Wettbewerbs über das Buch (hier das norwegische Original):

„Ein Buch, das Sie in eine Welt der Haptik und Struktur einlädt. Die Grundtöne der verschiedenen Papierarten sind kaum wahrnehmbar, vermitteln aber dennoch ein schönes Gefühl von Zeitraffer. Manchmal ist das Licht (das Papier) blendend weiß, manchmal wie gelbes Abendlicht. Der Leser kann auch die unterschiedliche Dicke der verschiedenen Papierqualitäten taktil erfahren. Manchmal muss man vorsichtig blättern, manchmal weniger vorsichtig. Ein Pluspunkt für den hellrosa Faden, der sowohl im Buchrücken als auch auf den Doppelseiten zu sehen ist. Die Typografie – sowohl auf der Detail- als auch auf der Layout-Ebene – ist dynamisch und abwechslungsreich und bringt klar zum Ausdruck, was Poesie, Reflexionen und Fließtext ist. Die Schwärze der verwendeten Schrift trägt zu einer guten Lesbarkeit bei und sorgt dafür, dass die Textelemente des Buches inmitten der anderen Elemente des Buches deutlich sichtbar sind.“

Kinofilm zu Helen Britton

Hunter from Elsewhere – Eine Reise mit Helen Britton
Kinostart: 7. März 2024
Premiere: 29. Februar, 20 Uhr (Theatiner Filmtheater, München)

Mit ihrem poetischen Dokumentarfilm über die australische Künstlerin Helen Britton, die dort kürzlich zur Living Treasure of Australian Craft gekürt wurde, führt Regisseurin Elena Alvarez Lutz uns durch wundersame Welten. An felsige Pazifikküsten, durch das australische Outback, zu Ruinen der Schwerindustrie und zu den letzten Meistern deutscher Handwerkstradition: den Steinschleifern von Idar-Oberstein und den Glasbläsern im thüringischen Lauscha. 

Alle Kinotermine finden Sie hier.

Foto: Fotoshooting mit Helen Britton, © W-FILM

SCHMUCK 2024

Internationale Handwerksmesse / SCHMUCK in München, 28.2.–3.3.2024

Es ist wieder so weit! Die Schmuckwelt begibt sich Ende Februar nach München auf die SCHMUCK. Auch wir lassen uns nicht lange bitten und machen München unsicher – auch mit einigen Buchpräsentationen mit internationalen Spitzengästen.

Hier das offizielle arnoldsche-Programm:

Donnerstag, 29.2.:

Freitag, 1.3.:

Das ganze Programm der Schmuck finden Sie hier. Wir freuen uns!

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