Gitagovinda Museum Rietberg Zurich Zürich arnoldsche

Gitagovinda in Zürich

Museum Rietberg, Zürich, 24.10.2019–16.02.2020

Das Gitagovinda ist die vielleicht berühmteste die Liebesgeschichte des 12. Jahrhunderts. Die Legende berichtet von dem hinduistischen Gott Krishna, der sich in das Hirtenmädchen Radha verliebt. Und wie in jeder guten Geschichte, gibt es allerhand Verwirrungen, Missverständnisse, Krisen und schließlich ein Happy End.

Das Epos wurde um 1775 in einer detailreichen Serie illustriert, die heute zu den bekanntesten und kostbarsten Darstellungen der indischen Malerei zu zählen ist. Die Ausstellung im Zürcher Museum Rietberg lädt ein, mehr über das poetische Dichterwerk zu erfahren und in die Erzählung einzutauchen. Dabei verzaubern sowohl die Miniaturmalereien des Museum Rietberg – das grösste zusammenhängende Set der Serie – und Werke anderer Sammlungen.

Die zur Ausstellung erscheinende Publikation erzählt die Bildergeschichte ebenfalls im Detail nach.

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arnoldsche silbertriennale 2019 goldschmiedehaus hanau Juliane Schölß

Silbertriennale International 2019

Deutsches Goldschmiedehaus Hanau, 27.10.2019–9.1.2020
Eröffnung: Sonntag, 27.10.2019, ab 11:30 Uhr

Das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau lädt in diesem Jahr wieder zu der Silbertriennale International ein. Insgesamt 123 TeilnehmerInnen aus 19 Ländern haben neue, spannende Ideen zur Silbergestaltung zu dem renommierten Wettbewerb eingereicht.

Entdecken Sie nun die jurierten fantasievollen Silberobjekte in teilweise sehr raffinierter technischer Ausführung, die KünstlerInnen aus der ganzen Welt in den letzten drei Jahren geschaffen haben. Viele Arbeiten gehen weit über das Spektrum des klassischen Tafelgeräts hinaus und zeigen neue Gestaltungsideen.

Zum Wettbewerb ist eine Publikation in unserem Programm erschienen.

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Genuss: Die Ausstellung zu The King’s Peas

Gardiner Museum, Toronto (CA), 17.1.2019–19.1.2020

Die europäische Esskultur veränderte sich im Zeitalter der Aufklärung tiefgreifend. Was wir essen, wie das Essen zubereitet wird und nicht zuletzt auch, wie wir essen, wird weiterhin von jenen radikalen Veränderungen beeinflusst, die sich vor allem in Frankreich von 1650 bis zur Französischen Revolution 1789 vollzogen haben.

Savour: Food Culture in the Age of Enlightenment erforscht die Geschichte dieser Transformation mit seltenen Objekten, faszinierenden Geschichten und amüsanten Anekdoten. Wir beginnen in den Gemüsegärten von Versailles, wo die Fortschritte im Gartenbau die Vegetationsperiode von Gemüse und Obst enorm ausdehnten. Danke Gewächshäusern konnte eine größere Auswahl an Lebensmitteln das ganze Jahr über angeboten werden. Weiter besuchen wir die dampfenden Küchen, die schon Jahrhunderte vor unserer Zeit für eine leichte, schmackhafte Küche eintraten. Zudem entdecken wir überraschend moderne Philosophien für gesunde Ernährung und Vegetarismus und schließen uns leidenschaftlichen Feinschmeckern an, während sie die Gerichte genießen, die auf neu erfundenen Keramik- und Silberwaren serviert werden: Porzellan war das Hightech-Material der Stunde. Dabei untersuchen die Ausstellung, wie sich soziale Veränderungen auf das Essen auswirkten.

Savour: Food Culture in the Age of Enlightenment wurde vom Gardiner Museum, Toronto, organisiert und kuratiert von Meredith Chilton, C.M., Curator Emerita. Kunstwerke und Objekte aus großen nordamerikanischen Museen und Privatsammlungen sowie zentrale Stücke zeitgenössischer Keramik und Strickkunst treffen sich zu einem köstlichen Fest für die Sinne, das von Gerard Gauci, dem Resident Set Designer des Opernateliers, in Szene gesetzt wurde.

Nach dem Gardiner Museum wird die Ausstellung im Wadsworth Atheneum Museum of Art, Hartford, Connecticut (US), gezeigt.

Die Ausstellung wird von einem reich bebilderten Kochbuch mit dem Titel The Kingʼs Peas begleitet: Köstliche Rezepte und ihre Geschichten aus dem Zeitalter der Aufklärung; herausgegeben von Meredith Chilton, mit zeitgenössischen Rezeptfassungen von Markus Bestig, Maître de Cuisine, The York Club, Toronto.

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arnoldsche Ringe Chadour-Sampson Sammlung Collection Alice Louis Koch HAROLD O’CONNOR

Ring-Sammlung Koch in Zürich

Das Landesmuseum Zürich präsentiert ab 10. Oktober 2019 den aufwendig sanierten Westflügel als ansprechende Kulisse für die neu inszenierte Sammlungsausstellung. Die Ausstellungsräume, von Gustav Gull entworfen, wurden mit aller restauratorischer Sorgfalt in den ursprünglichen Zustand von 1898 zurückversetzt. Sie verbinden sich nun harmonisch mit den hochwertigen Sammlungsobjekten: Ob St. Galler Globus, die Gemälde von Nelkenmeister Hans Leu oder der weltberühmte Goethe-Ring – die historischen Preziosen laden zu einer kleinen Entdeckungsreise ein.

In dieser neu konzipierten Ausstellung kann erstmals die Ring-Sammlung Alice und Louis Koch zu großen Teilen präsentiert werden.
Die Ringe des 20. und 21. Jahrhunderts erscheinen außerdem in der umfassenden Publikation gleichen Namens in unserem Programm.

arnoldsche Beatriz Chadour-Sampson RINGS OF THE 20TH AND 21ST CENTURIES|

Titelbild: HAROLD O’CONNOR, 2001
18kt Gold, Sterlingsilber, mokume-gane (geschmolzenes Kupfer, Gold, Silber), 45 x 73 mm
Foto: Donat Stuppan, Schweizerisches Nationalmuseum

 

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Schuh.Design in Offenbach

Deutsches Ledermuseum, Offenbach, 26.10.2019–31.5.2020

Dank der einzigartigen Schuhsammlung des Deutschen Ledermuseums entfaltet die Ausstellung STEP BY STEP: Schuh.Design im Wandel das Wissen um Schuhe aus aller Welt und aus unterschiedlichen Epochen. Woher kommen die Flip-Flops? Warum haben sich Absätze entwickelt? Und gibt es schon immer einen rechten und einen linken Schuh? Anhand von Schuhpaaren, die aus jeweils einem historischen und einem zeitgenössischen Exemplar gebildet werden, wird die Kulturgeschichte der Schuhmode eindrücklich vermittelt!

 

 

arnoldsche Jiro Kamata Alien Art Centre Voices Amanda Haas

Jiro Kamata in Taiwan

ALIEN Art Centre, Kaohsiung (TW), 4.10.2019–3.5.2020

Das ALIEN Art Centre präsentiert mit Voices die erste große Retrospektive des Künstlers Jiro Kamata in Taiwan. Der Künstler hat sich in den letzten 20 Jahren mit den Aspekten „optischer Erfahrung“ beschäftigt. Durch den Einsatz einer Reihe von expressiven Techniken, die thematisch sowohl von Momenten der Reflexion sowie der Kommunikation geleitet werden, hat sich Jiro Kamata eine einzigartige Position im Studioschmuck erarbeitet.

Jiro Kamata wurde 1978 in eine Juweliersdynastie der alten Stadt Hirosaki im Norden Japans geboren. Trotz seiner Herkunft wendete er sich instinktiv gegen den Einstieg in die Schmuckindustrie und studierte ab dem Jahr 2000 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Otto Künzli. In seinen Arbeiten kondensieren verschiedenen Momente in einem Macrocosmos, der die alltäglichen Erfahrungen mit einer Vielfalt an Potenzialitäten zusammenführt, um eine Art monumentales Gedächtnis ins Leben zu setzen und fortzuführen.

Die erste Monografie zum Werk Jiro Kamatas ist unter dem Titel Jiro Kamata: Voices aktuell in unserem Programm erschienen.

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arnoldsche James Tower Timothy Wilcox Erskine ceramics sculpture anniversary

James Tower in Bath

Victoria Art Gallery, Bath (UK), 21.9.–24.11.2019

Die Victoria Art Gallery in Bath (UK) präsentiert noch bis Ende November das Werk des Keramikkünstlers James Tower in einer großen Retrospektive.

Die Ausstellung umfasst über 60 Werke, die in den 1930er- bis 1980er-Jahren entstanden sind und zu großen Teilen noch nie öffentlich gezeigt wurden: Darunter finden sich Großkeramiken, Skulpturen aus Bronze und Harz sowie kleinere Keramiken, Gemälde und Arbeiten auf Papier.

Anlässlich des hundertsten Geburtstags des Künstlers bietet diese Ausstellung die Gelegenheit, das Werk eines der bedeutendsten Studiokeramiker des 20. Jahrhunderts in Großbritannien umfassend zu entdecken.

Pünktlich zu diesem Jubiläum und zu der Sonderausstellung erscheint die Publikation James Tower: Ceramics, Sculptures and Drawings in unserem Programm. Die beeindruckende Monographie wurde von Timothy Wilcox herausgegeben.

Erde und Licht – Margit Hart & Fritz Maierhofer

Kunstmuseum Waldviertel, Schrems (AT),  28.10.–17.11.19
Eröffnung am 28.09. um 17 Uhr.

Ab 28. September präsentiert das Kunstmuseum Waldviertel in Schrems (AT) in der Museumsgalerie die Ausstellung Erde und Licht mit Arbeiten von Fritz Maierhofer und Margit Hart.

Die Österreicherin Margit Hart hat in den vergangenen 25 Jahren ein äußerst vielfältiges Œuvre im zeitgenössischen Schmuck geschaffen. Mindscapes, der Name einer der jüngsten Werkgruppen, steht als Synonym für ihre sich ständig wandelnden Schmuckobjekte. Seit 2009 hat sich die Arbeit von Margit Hart parallel zum Schmuck auch ins Feld der abstrakten Fotografie ausgedehnt, wobei beide Bereiche im Dialog miteinander stehen. Schattenflug ist so nicht nur Titel sondern auch Idee für jene Arbeiten, bei denen sie über das Abbilden des rein Gegenständlichen hinausgeht und imaginäre dreidimensionale Bildräume entstehen lässt. Wir tauchen ein und ab in verheißungsvolle Welten aus Licht und Schatten.

Fritz Maierhofer ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schmuckkünstler aus Österreich. Er begann seine internationale Karriere in den späten 1960er-Jahren in London. Unter dem Einfluss dieser pulsierenden Stadt gelangt er in den frühen 1970er-Jahren zu einer eigenen Schmuckauffassung und stellte seine Arbeiten mit Malerei, Skulptur und Architektur gleich. Dabei war nicht mehr der rein materielle Wert der verwendeten Materialien entscheidend, sondern die künstlerische Intention.

Margit Harts erste Monografie erscheint zur Ausstellung in unserem Programm. Die umfassende Publikation zu Fritz Maierhofers Schaffen ist bereits bei uns erhältlich.

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arnoldsche Westerwaldpreis Prize Höhr-Grenzhausen Keramik Europas Ceramics Keramikmuseum Johannes Nagel

14. WESTERWALDPREIS 2019

Keramikmuseum Westerwald, Höhr-Grenzhausen, 1.10.2019–15.3.2020
Eröffnung: Sonntag, 29.9.2019, 17 Uhr

Mit dem Westerwaldpreis werden herausragende keramische Arbeiten im Rahmen eines Wettbewerbs prämiert und einer Ausstellung präsentiert. Vorrangig geht es darum, den Dialog von Keramik und Kunst in der Region zu fördern.

Das große Interesse an dem Preis und die geopolitischen Entwicklungen der letzen Jahre veranlassten die Ausrichter des Westerwaldpreises 1999 dazu, die Ausschreibung nicht länger nur national, sondern europaweit zu veröffentlichen. Durch diese Entscheidung wird seitdem der kulturelle Austausch innerhalb Europas gezielt gefördert.

Für diese 14. Edition des Westerwaldpreises wurden 425 Bewerbungen aus ganz Europa eingereicht. Die diesjährige Jury formierte sich aus dem Galeristen und Kunstsammler Jörg Johnen, Berlin; der Oberkustodin des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main Dr. Sabine Runde; dem britischen Künstler Julian Stair sowie dem ehemaligen Professor für Keramik in North-Carolina und Chicago und ehemaligen Leiter des European Ceramic Workcentre Xavier Toubes. In einer anonymen Vorauswahl wählte diese Jury 48 Künstlerinnen und Künstler mit insgesamt 74 Arbeiten aus.

Mit 10.000 Euro als Ersten und 6.000 Euro als Zweiten Preis wird im Rahmen dieses Wettbewerbs einer der höchstdotierten Preise für Keramik in Europa verliehen. Ein Förderpreis von 3.000 Euro unterstützt zudem noch studierende oder auszubildende Künstlerinnen und Künstler. Der Preis der Stadt Höhr-Grenzhausen für Salzgebrannte Keramik wird seit 1992 als Teil des Westerwaldpreises verliehen. Die Stadt erhöhte dieses Jahr das Preisgeld auf 10.000 Euro und unterstreicht damit ihr großes Interesse an einer zeitgenössischen künstlerischen Fortentwicklung der einzigen in Europa entwickelten Glasurtechnik.

Zur Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung in Höhr-Grenzhausen erscheint ein Katalog.

Die Sammlung Lotte Reimers in Gotha

Keramische Horizonte – Die Sammlung der Lotte Reimers-Stiftung in Gotha,
Schloss Friedenstein, Gotha, 29.9.201926.1.2020

Die Grande Dame der westeuropäischen Keramikszene, Lotte Reimers (*1932), ist eine herausragende Künstlerin und zugleich auch eine großartige Sammlerin zeitgenössischer Keramik.

Seit über zwanzig Jahren ist sie den breit gefächerten historischen Keramiksammlungen des Schlosses Friedenstein, Gotha, sehr verbunden. Aus den exzellenten Beständen ihres eigenen Museums im rheinland-pfälzischen Deidesheim schenkte Lotte Reimers der Gothaer Stiftung eine mit großer Kennerschaft zusammengetragene Sammlung internationaler Keramik.

Diese großzügige und großartige, mehr als 300 zeitgenössische Keramiken von insgesamt 115 Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt umfassende Schenkung wird nun erstmals in Gotha gezeigt. Die Sonderschau ist im gesamten Schlossgebäude präsent und korrespondiert mit den historischen Gothaer Sammlungen.

Die Sammlung von Lotte Reimers wurde erst kürzlich in einem umfassenden Katalog publiziert.

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