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Rockstars: Idar-Oberstein / Ute Eitzenhöfer: Subtext

Finissage der Ausstellung ROCKstars mit Präsentation der Publikationen
Rockstars: Idar-Oberstein und Ute Eitzenhöfer: Subtext
SCHÜTT Schmuck & Edelsteine, Pforzheim (DE), Freitag, 16. Juli ab 18:00 Uhr 

Rockstars präsentiert aus und mit Edelsteinen gefertigte Schmuckstücke von Studierenden der Fachrichtung Edelstein und Schmuck in Idar-Oberstein – ein weltweit einzigartiger Studiengang, in dem nicht nur die traditionellen Techniken und die Ästhetik dieser jahrhundertalten Kunst gelehrt, sondern diese auch kritisch hinterfragt und neu definiert werden.

Ute Eitzenhöfers neue Arbeiten aus den Serien Talk, Discourse und Circle setzen Schmuck durch gesellschaftskritische Aussagen in Bezug zum Zeitgeschehen. Der Langlebigkeit von Silber und Edelsteinen wird die rapide Entwicklung der Gegenwart, der digitale Wandel und dessen Einfluss auf die Gesellschaft sowie unsere zunehmend überforderten Wahrnehmungen gegenübergestellt.

Ausstellung im Dialog: ROCKstars ist eine Ausstellung im Dialog zur zeitgleich im Schmuckmuseum Pforzheim gezeigten Ausstellung Fe. Stahlpreis 2020. Wismar, Hasselt, Lappeenranta – drei Länder, drei Städte, drei Schulen. Am Abend der Finissage besteht die Möglichkeit, die Ausstellung im Schmuckmuseum Pforzheim bis 18 Uhr zu besuchen.

 

Kurze Einführungen von:

David Fischer, Schütt Schmuck & Edelsteine
Prof. Theo Smeets, Hochschule Trier
Dirk Allgaier, arnoldsche Art Publishers

Ute Eitzenhöfer sowie Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung Rockstars werden anwesend sein.

Doris Bank Table Art BKV Finissage

Finissage und Buchpräsentation: Doris Bank – Table Art

Bayerischer Kunstgewerbeverein, München, 2.5.–3.7.2021
Finissage mit Buchpräsentation: Freitag, 2. Juli 2021, 17 Uhr

Die keramischen Arbeiten von DORIS BANK sind formvollendete Objekte der Tischkultur, allesamt mit unendlicher Hingabe, Geduld und Leidenschaft in handwerklicher Perfektion erschaffen.
Es sind verschiede Kleinserien, schlicht, sachlich, puristisch, dennoch lebendig und vielfältig mit eleganter und gleichzeitig archaischer Ausstrahlung – stetig weiterentwickelt, nie rastend, voller Kreativität, in absolut großartiger handwerklicher Machart, aber Ihrer Zeit voraus, und: sie berühren. Der Bayerische Kunstgewerbeverein präsentiert ausgewählte Stücke der Keramikerin innerhalb der Reihe ›Portrait im Laden‹.

Eine Werkübersicht erscheint in unserem Programm bereits zur Ausstellung. Die Publikation wird anlässlich der Finissage von der Herausgeberin Ute Beck und Dirk Allgaier, Verleger, präsentiert.

Helen Drutt Rings! Moore College

Rings! – Helen Drutt und The Galleries at Moore College

The Galleries at Moore College of Art & Design, Philadelphia (US)
5.Juni–17.Juli 2021

Diesen Sommer gibt es viel zu sehen in den Galerien! Ab dem 5. Juni werden die die Gallerien am Moore College of Art & Design wieder ihre Türen für Besucher*innen öffnen, den Auftakt macht die Ausstellung RINGS!.

Seit der Zeit der alten Ägypter schmücken die Menschen ihre Finger mit ornamentalen Schmuckstücken. Ob als Zeichen des Familienstandes oder zum Schutz vor bösen Mächten – Ringe haben im Laufe der Geschichte und über alle Kulturen hinweg praktische, symbolische und dekorative Zwecke erfüllt. RINGS! bietet einen Einblick in die grenzenlose kreative Freiheit, die in der Ringform steckt.

Mit Arbeiten aus Australien, Österreich, England, Deutschland, Indien, Japan, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Russland, Schottland, Schweden, der Schweiz und den Vereinigten Staaten werden in der Ausstellung über hundert Ringe gezeigt, die die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Künstler*innen durch eine Vielzahl von ästhetischen und konzeptionellen Ideen demonstrieren. Von traditionellen Techniken der Metallverarbeitung bis hin zu avantgardistischen Materialien und Ansätzen bieten die ausgestellten Ringe eine neue Untersuchung der kulturellen, politischen und persönlichen Bedeutungen des Rings an sich.

RINGS! wird organisiert von Helen Drutt, recherchiert von Elizabeth Essner mit Unterstützung von Colleen Terrell.

Kim Buck Kammertonen Kopenhagen Bygning Jorunn Veiteberg arnoldsche Jewellery Box Jewelry real thing vare

Buchpräsentation Kim Buck und Jorunn Veiteberg

Im Rahmen der Ausstellung Kim Buck: Kammertonen
Bygning A, Kopenhagen (DK), 20.5.–1.8.2021
Buchpräsentation: 20.5.2021

Der Titel der Ausstellung spielt auf das Gebot an, den guten Ton zu wahren. Der Goldschmied und Künstler Kim Buck hat etwas zu sagen, das uns alle angeht, und die Ausstellung vermittelt wichtige Botschaften und lädt zum Nachdenken darüber ein, wie wir uns gemeinsam verhalten: Warum wird der Ton in der öffentlichen Debatte manchmal so rau, warum ist es so schwer, den sprichwörtlichen guten Ton zu wahren?

In der Ausstellung sorgen Arbeiten mit Titeln wie Løsgænger, Æv bæv und Opblæst auf skurrile, unaufdringliche Weise für Denkanstöße. Hier finden Sie Wortspiel und Schmuckkunst in feiner Einheit, verbunden mit liebevollen Appellen zur Veränderung.

Zeitgleich mit der Eröffnung der Ausstellung Kammertonen am 20. Mai in der Galerie Bygning A erscheint das Buch The Real Thing, für das die norwegischen Kunsthistorikerin, Autorin und Kuratorin Jorunn Veiteberg eine ausführliche Betrachtung zu Kim Bucks Werk verfasst hat.
Jorunn Veiteberg wird am 20. Mai ebenfalls anwesend sein und eine Publikation zu ihrer eigenen Schmucksammlung The Jewellery Box vorstellen (natürlich sammelt sie auch Schmuckstücke von Kim Buck).

Beide Bücher können Sie im der Gallerie angeschlossenen Laden im Kløvermarksvej 70, Kopenhagen, erwerben. Oder natürlich in unserem Webshop.

Seladon – virtuelle Eröffnung in München

Museum Fünf Kontinente, München
7. Mai – 7. November 2021

China kennt verschiedenartige Porzellane, die mit lokalen Tonarten und Erden seit Jahrhunderten in spezialisiertem Handwerk hergestellt werden. Dazu zählt das in vielfältigen Grün- und Blautönen schimmernde Seladon, in dem sich die tief grünen Landschaften und der blaue Himmel der Provinz Zhejiang im Südosten Chinas spiegeln. Diesem jadeähnlichen Porzellan und den Fertigkeiten seiner Meister:innen widmet sich die Ausstellung »Seladon im Augenmerk: Jadegleiche Porzellane und ihre Meister:innen in Longquan, China«, die als Produktion des Völkerkundemuseums der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Anette Mertens (Berlin) nun im Münchner Museum Fünf Kontinente gezeigt wird.
Die Ausstellung bietet ethnologische Einblicke in Geschichte, Technologie und Wissen in der Seladon-Metropole Longquan und präsentiert Spitzenstücke von achtzehn Seladon-Meister:innen.

In unserem Programm ist bereits zur Züricher Ausstellung ein reich bebildeter Begleitband zur Geschichte des Seladon in Longquan erschienen, in dem auch die zeitgenössischen Meisterwerke vorgestellt werden.

Die Ausstellungseröffnung wird am 6. Mai um 19 Uhr als Online-Veranstaltung stattfinden und auf dem YouTube-Kanal des Museums übertragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freuen Sie sich auf folgende Redner:innen:
Dr. Uta Werlich

Direktorin des Museums Fünf Kontinente
Prof. Dr. Mareile Flitsch
Direktorin des Völkerkundemuseums der Universität Zürich
Mao Weijie 
Seladon-Meister
Anette Mertens
Kuratorin
Marius Mertens
Filmemacher
Franca Wohlt
Fotografin

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Danner-Preis 2020

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München, 15.10.2020–11.4.2021

Mit dem Danner-Preis werden herausragende bayerische Künstler und Künstlerinnen ausgezeichnet. Das 100-jährige Gründungsjubiläum ist nun Anlass, die aktuellen Preisträger und Preisträgerinnen und weitere herausragende Einreichungen in einer großen Ausstellung in Die Neue Sammlung – The Design Museum und in einer umfangreichen Publikation zu präsentieren. Erstmals werden die zeitgenössischen Arbeiten in einen Kontext mit den Highlights der stiftungseigenen Sammlung gestellt, ergänzt durch Preziosen des Kgl. Bayerischen Hofgoldschmieds Karl Rothmüller, der die Gründung der Stiftung einst wesentlich unterstützte.

2020 wurde die Schmuckkünstlerin Bettina Dittlmann mit dem Danner-Preis ausgezeichnet. Ihre Broschen oder Anhänger bilden filigranste Skulpturen: Große Magnete werden als Basis verwendet, um ein Bouquet an weiteren Elementen zusammenzustellen. Geordnet oder chaotisch, aufgebauscht oder reduziert: Die Träger und Trägerinnen entscheiden darüber, wonach ihnen gerade der Sinn steht. Feinste Pigmente verleihen den Stücken eine intensive Farbgebung, die die Assemblagen zum Leuchten bringen.

Die vier Danner-Ehrenpreise wurden an Petra Bittl, skulptural arbeitende Keramikerin, sowie an Otto Baier für seine aus Titan geschmiedeten Objekte, Peter Bauhuis, der mit hybriden Kettenskulpturen überzeugte, sowie Paul Müller für seine minimalistischen Kerzenleuchter vergeben. 34 weitere Arbeiten der unterschiedlichen Gewerke – von faszinierenden Glasarbeiten bis zu traditioneller Strohflechttechnik – zeugen von der Vielfalt und der hohen Qualität der diesjährigen Einreichungen.
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Aufmacherbild: Bettina Dittlmann, Wohin, Brosche: Eisen, Lot, Pyrit, Granatsteine, Neodym-Scheibenmagnet; gelötet, emailliert, gefasst © VG Bild-Kunst, Bonn 2021 für Bettina Dittlmann; Foto: Danner-Stiftung / Eva Jünger

ROCKSTARS

Showroom SCHÜTT, Pforzheim, 5.11.2020–18.7.2021

Die ROCKSTARS vom Campus Idar-Oberstein stürmen die Bühne des zeitgenössischen Schmucks!

Vorhang auf für die ROCKSTARS der Fachrichtung Edelstein und Schmuck aus Idar-Oberstein im Showroom des Familienunternehmens Schütt in Pforzheim. Auf der Setlist stehen fünfzig Hits und brandaktuelle Neuerscheinungen der Alumni und Studierenden vom Campus Idar-Oberstein: Es sind Liebeserklärungen, experimentelle Momentaufnahmen oder rebellische Werke rund um Edelsteine.

Idar-Oberstein –Welthandelszentrum für Edelsteine aller Art und zugleich Studienort in absoluter Abgeschiedenheit – dient den Studierenden als Proberaum, in dem sie bestehende Strukturen sprengen und experimentell arbeiten können. Als ROCKSTARS treten die Studierenden und Alumni nun mit zeitgenössischen Schmuckstücken auf, die nicht nur das Material Edelstein in unerwarteten und unkonventionellen Anwendungen zeigen, sondern gleichzeitig Elemente einer jahrhundertealten Edelsteinästhetik neu definieren und somit gesellschaftlich positioniert sind.
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Die Publikation zur Ausstellung ist in unserem Programm erschienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufmacherbild: Valérie Wagner, Objekt, 2018, Schiefer graviert; Foto: Cornelia Wruck

Arnd Hoch

Arnd Hoch

25.6.1966–14.12.2020

In tiefer Trauer.

Dirk Allgaier
und das Team der arnoldschen.

Bente Sætrang im Kunstnerforbundet Oslo

Ein Rest an Notwendigkeit
Kunstnerforbundet, Oslo (NO), 22.10.–22.11.2020

Bente Sætrangs textile Forschung bewegt sich im Grenzgebiet von Analyse und Intuition, Plan und Zufall, zwischen geometrischen Systemen und logischen Verschiebungen. Sie hat sowohl als aktive Künstlerin als auch als erste norwegische Professorin für Textilien die Entwicklung der norwegischen Textilkunst in erheblichem Maße beeinflusst und stimuliert. Sætrangs künstlerische Praxis reicht bis ins Jahr 1974 zurück. Bekannt geworden ist sie für ihre mit Acryl, Autolack, Sandpapier und Bleistiften gezeichneten Faltenwürfe auf rauen Planen. Ihr Vorgehen, sich vom Material leiten zu lassen und dadurch zu neuen Denkweisen zu finden, sollte zu einem Grundprinzip ihrer Kunst werden.

Bente Sætrang begann einst mit einer besonderen Färbemethode, genannt Indigosol. Nun, 20 Jahre später, belebt sie diese Technik erneut. Das Farbpigment wird mit verschiedenen Chemikalien vermengt, doch zunächst muss diese Mischung auf dem Material getestet werden, bevor sie mit Schwefelsäure angereichert und dadurch erst haltbar gemacht werden kann. Die gefärbten Stoffe müssen in Lauge neutralisiert, gekocht und schließlich getrocknet werden. Doch das Ergebnis rechtfertigt den unglaublichen Aufwand: Auf den Textilien erreicht die Farbe eine ausgeprägte Tiefe und Klarheit.

Die Ausstellung im Osloer Kunstnerforbundet umfasst zehn neue Textilarbeiten und etwa vierzig Zeichnungen in Kohle und Pastell auf Papier. Während die Textilien auf einem erfahrungsbasierten Prozess basieren, dokumentieren die Zeichnungen intuitive Ideen, Experimente und sogar Reisehinweise. Das Zusammenspiel von Textilien und Zeichnungen zeigt die Kontinuität, die in ihrer künstlerischen Arbeit zugrunde liegt.

Bente Sætrang Nina M. Schjønsby arnoldsche textil art print colour

 

Im Zusammenhang mit der Ausstellung ist eine von Nina M. Schjønsby herausgegebene Monografie mit Texten von Vigdis Hjorth, Tommy Olsson, Gunvor Nervold Antonsen, Ingrid Lønningdal, Maria Inez Rorigues und Jessica Hemmings in unserem Programm erschienen.

Online-Buchpräsentation im Kunstnerforbundet, Oslo (auf Norwegisch): https://www.facebook.com/watch/?v=954913328367523

 

Karl Fritsch Galerie Zink Ruby Gold Ring arnoldsche

Karl Fritsch in der Galerie Zink

Ruby Gold, Galerie Zink, Seubersdorf (DE), 12.9.–18.10.2020; Eröffnungswochenende: 12.–13.9.2020, 14.30–19.00 Uhr

Begegnet man Karl Fritsch persönlich, steht ein etwas lausbübischer Allgäuer vor einem, ohne jegliche Allüren und von unschlagbarem Charme. Doch seine Arbeiten befinden sich längst in allen wichtigen Museumssammlungen der Welt, seine Werke werden in den wichtigsten Galerien für zeitgenössischen Schmuck ausgestellt, Schmuckaficionados weltweit tragen seine Ringe.

Karl Fritsch absolvierte eine klassische Ausbildung als Goldschmied, bevor er an der Münchner Akademie bei Hermann Jünger und Otto Künzli studierte. Wie kaum ein anderer beherrscht er sein Handwerk. Das gibt ihm die Möglichkeit, sich über alle Regeln der klassischen Goldschmiedekunst hinwegzusetzen: Er durchbohrt Diamanten und fixiert sie mit zwei rostigen Nägeln auf einem Goldring, er versenkt Saphire, Rubine und Smaragde in unprätentiösem Aluminium, und auf einem Ring aus Weißgold steht „Nudelsuppe“ geschrieben. Provokation liegt ihm fern, aber Fritsch misstraut Konventionen und spürt dabei dem Wesen des Schmucks nach. Die Ringe von Karl Fritsch sind nicht nur besonders, sondern auch wunderschön Es ist ein Vergnügen, diese kleinen Skulpturen für die Finger zu tragen. Sie repräsentieren die große Freiheit, mit der sie Karl Frisch entworfen hat.

Zur Ausstellung Ruby Gold in der feinen Galerie Zink erscheint ein handlicher aber umfangreicher Katalog in unserem Programm, der sich in Makro-Aufnahmen der Schönheit der einzelnen Schmuck-Unikate widmet.

Die Ausstellung wird am 12. und 13. September von 14.30–19.00 Uhr eröffnet und zeigt über 100 Unikate des 1963 geborenen Künstlers. Ab dem 17. Oktober wird die Ausstellung mit Fotografien des holländischen Fotografen Paul Kooiker erweitert.

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