arnoldsche weekend art gallery #15

Mit künstlerischem Schmuck von Carina Shoshtary und Porzellanskulpturen von Pálma Babos

Eröffnung: Freitag, den 21. Juni 2024 ab 18:30 Uhr; Dauer der Ausstellung: 22–23. Juni 2024, 10–17 Uhr

Im Juni 2024 haben wir unsere erfolgreiche Ausstellungsreihe mit zwei herausragenden Positionen zeitgenössischer künstlerischer Keramik und künstlerischen Schmucks fortgesetzt.

Carina Shoshtary lud mit ihren Arbeiten zum lebendigen Austausch zu den Themen Körper und Schmuck ein. Dabei bewegt sie sich zwischen Kunst, Mode und Design. Während sie für ihre früheren Serien „What’s Left of Krypton“ und „Karma Chroma“ aus abgetragenen Graffiti außergewöhnlichen Schmuck gestaltet hat, entwickelt sie in ihrer neuen Serie „Hunter“ aus PLA, einem biologisch abbaubaren Kunststoff, magische Gebilde für Kopf, Gesicht, Hals und Ohr.

Die ungarische Künstlerin Pálma Babos baut kühne architektonische Skulpturen aus Porzellan auf. Sie manipuliert die innere Balance dieser „Türme“ bei der Gestaltung derart, dass im Brennvorgang das Porzellan schwindet und die Türme an vorgesehenen Stellen kollabieren. Diese beeindruckenden Objekte erinnern einerseits an die menschliche Hybris – dem anmaßenden Streben nach Unendlichkeit – und andererseits an die Fragilität unseres irdischen Daseins.

Die Künstlerinnen waren anwesend.

Einladung awag arnoldsche weekend art gallery Shoshtary Barbos

Sie können den Flyer mit allen Informationen hier herunterladen.

[Foto links: © Carina Shoshtary; rechts: © András Bozsó]

arnoldsche weekend art gallery 14 Dirk Allgaier Monika Debus Deganit Stern Schocken

arnoldsche weekend art gallery #14

Mit Schmuck von Deganit Stern Schocken und Keramiken von Monika Debus

Eröffnung: Freitag, den 22. September 2023 ab 18:30 Uhr

Dauer der Ausstellung: 23.—24. September 2023, 10—17 Uhr

 

Wir freuen uns sehr, unsere Ausstellungsreihe arnoldsche weekend art gallery mit zwei außergewöhnlichen Positionen zeitgenössischer Schmuck- und Keramik-Kunst aus Israel und Deutschland fortzusetzen.

Die Werke von Monika Debus bestechen durch ihre starke abstrakt-organische und körperliche    Präsenz sowie durch ihre Bemalung in gestischen Lineaturen und fließenden Strukturen, die an Informel und japanische Kalligrafie erinnern. Die weich konturierten Objekte in der Salzbrandtechnik sind Gefäß, Skulptur und Malerei zugleich und bilden ästhetisch-souveräne Beispiele zeitgenössischer keramischer Kunst ersten Ranges.

Deganit Stern Schocken zählt zu den profiliertesten Positionen zeitgenössischer Schmuckkunst  in Israel. In unserer Ausstellung präsentieren wir Arbeiten ihrer neuen Serie „Caution, Sharp Edges“ und Objekte aus früheren Schaffensphasen. Ihr Werk umkreist die Themen Individualität und Kollektivität, Architektur und Raum sowie Ästhetik und Ethik. Dabei bezieht sie als kritische Künstlerin bewusst zu gesellschaftspolitischen Fragen Stellung und mahnt eindringlich zu einem friedlichen Miteinander im Nahost-Konflikt und weltweit.

arnoldsche weekend art gallery #13

Mit Schmuck von Sébastien Carré sowie Keramik von Victor Alarçon und Nitsa Meletopoulos

Eröffnung: Freitag, den 12. Mai 2023 ab 18:30 Uhr

Dauer der Ausstellung: 13. — 14. Mai 2023, 10 — 17 Uhr

 

Wir freuen uns sehr, unsere erfolgreiche Ausstellungsreihe der arnoldsche Art Publishers mit drei herausragenden Positionen der zeitgenössischen Schmuck- und Keramikkunst aus Frankreich fortzusetzen.

Nitsa Meletopoulos’ und Victor Alarçons überbordende, farbintensive und berauschende Keramik-Skulpturen spielen mit einem Mix aus Surrealismus, Pop-Art und Op-Art. Das manchmal psychedelische Repertoire an Farben schafft organische und groteske Arbeiten, die eine Ästhetik des Exzesses evozieren, aber auch historische und traditionelle Referenzen aufgreifen. Neue Arbeiten zeigen die große Raffinesse dieser beiden jungen Shooting-Stars der französischen Keramik-Szene. 

Sébastien Carrés meisterhafte Arbeiten sind Ausdruck seines Lebensweges. Nach dem plötzlichen Auftreten einer schweren Krankheit tauschte der junge französische Schmuckkünstler Edelmetalle gegen Perlen und Textilien. Er schafft seither filigranen Perlenschmuck aus Onyx, Granat, Karneol oder Jaspis. Seine atemberaubenden Landschaften und Korallenriffe zeigen die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur auf und mahnen uns, unsere natürliche Umgebung zu achten.

arnoldsche weekend art gallery Schmuck Felicia Mülbaier Iris Merkle Keramik Ute Kathrin Beck Jong Hyun Park

arnoldsche weekend art gallery #12

BADEN MEETS WÜRTTEMBERG
Mit Schmuck von Felicia Mülbaier und Iris Merkle sowie Keramik von Ute Kathrin Beck und Jong Hyun Park

Die Fortsetzung unserer Ausstellungsreihe arnoldsche weekend art gallery im September 2022 war wieder ein voller Erfolg. Es war uns eine besondere Freude, diesmal herausragenden Arbeiten künstlerischer Keramik und künstlerischen Schmucks von Künstler:innen aus Baden-Württemberg präsentieren zu können.
Felicia Mülbaiers Broschen und Halsketten aus hauchdünn geschliffenem Lapislazuli beschreiten neue künstlerische Wege in der Steinbearbeitung und präsentieren sich als avantgardistische, filigrane Kleinskulpturen mit hohen malerischen Qualitäten.
Iris Merkles in Metall gegossener Halsschmuck kündet von Schönheit und Faszination, aber auch von Vergänglichkeit und Abschied. Die dunkle Patina der Arbeiten hat einen eigentümlichen Reiz und regt zum Nachdenken an.
Die lüstrierten Keramik-Skulpturen in edlem Silber oder glänzendem Gold von Ute Kathrin Beck konfrontieren uns aus einer zeitkritischironischen Perspektive heraus mit einer lustvollen barocken Opulenz, die einen bedeutenden Teil unseres Daseins darstellt.
Jong Hyun Park transformiert Alltagsgegenstände wie ein altes Dreirad hyperrealistisch in Keramik und hebt somit deren Schönheit und Ästhetik hervor. In der Ausstellung werden neue keramische Installationen präsentiert.

 

Abbildung: Eröffnung der arnoldsche weekend art gallery #12 am 23. September 2022; links im Vordergrund mit Basecap: Jong Hyun Park, 2. von links: Iris Merkle, rechts außen: Felicia Mühlbaier (nicht im Bild: Ute Kathrin Beck)

Mandy Arp Annamaria Zanella Dirk Allgaier awag 11 arnoldsche weekend art gallery stuttgart art books ceramics jewellery jewelry art

arnoldsche weekend art gallery #11

Schmuck von Annamaria Zanella und Porzellanplastiken von Mendy Arp
20.—22.Mai 2022

Es war wieder ein ganz besonderes Ereignis, diese 11. arnoldsche weekend art gallery, und uns eine ganz besondere Freude, die Porzellan-Skulpturen von Mendy Arp und den Schmuck von Annamaria Zanella präsentieren zu können.
Mendy Arp hatte ihre Porzellan-Serie Parasit bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie begonnen. Gefäße, die historische Formen und Dekore zitieren, sind mit abstrakten Elementen verbunden und so angeordnet, dass sie an Wucherungen oder Viren erinnern. In ihrer starken Dynamik vermitteln die zugleich zerbrechlichen Objekte ein Bild unserer krisenhaften Gegenwart und führen uns die Aktualität künstlerischer Keramik eindringlich vor Augen.
In ihrem Schmuck kombiniert Annamaria Zanella im Sinne der Arte-Povera-Bewegung alltägliche Materialien wie Kunststoff oder Fundstücke mit edlen Werkstoffen wie Gold oder Edelsteinen. Das ihre Arbeiten prägende, intensive Blau ist nach einer originalen Rezeptur von Giotto aus dem 14. Jahrhundert hergestellt. Die Italienerin zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen internationaler Schmuckkunst. Sie ist mit ihrem Werk in zahlreichen internationalen Museumssammlungen vertreten.

Foto, v.l.n.r.: Mendy Arp, eine Sammlerin, Annamaria Zanella, die Übersetzerin, Dirk Allgaier

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arnoldsche weekend art gallery #10

Bereits im November 2021 eröffneten wir die arnoldsche weekend gallery 10 mit herausragenden Positionen aus Kunst, Kunsthandwerk und Design: Wir zeigten figürliche Keramikskulpturen von Nathalie Schnider-Lang und Schmuck von Jiro Kamata.
Die figurativen Plastiken von Nathalie Schnider-Lang zeugen von einer hohen, intuitiven Spontanität. Die polychrome Bemalung der Arbeiten in hellen Pastelltönen sowie die expressive Oberfläche verstärken deren dynamischen Charakter, bündeln das Licht und verleihen den Figuren eine enorme Leichtigkeit. Mit ihrem beeindruckenden Werk gelingt der Künstlerin eine der überzeugendsten Darstellungen der menschlichen Existenz in der zeitgenössischen Keramikkunst.
Jiro Kamata beschäftigt sich in seinem schmuckkünstlerischen Werk mit optischen Phänomenen. So verwendet er alte Kameralinsen, um das Spiel von Licht und Reflexion im Schmuck zu untersuchen und auszureizen. In seiner neuesten Serie »Holon« sind die Linsen mit einer farbigen Beschichtung versehen, sodass durch einen überwältigenden dreidimensionalen Hologrammeffekt eine einzigartige Illusion von Tiefe entsteht.

Foto: Dirk Allgaier und Jiro Kamata, im Vordergrund links: Nathalie Schnider-Lang

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arnoldsche weekend art gallery #9 – In Memoriam Arnd Hoch

Seit 2015 präsentierten Dirk Allgaier und Arnd Hoch (Foto) mit ihrem Stuttgarter Verlag arnoldsche Art Publishers im Rahmen der Ausstellungsreihe arnoldsche weekend art gallery zeitgenössische keramische und schmuckkünstlerische Positionen auf höchstem Niveau. Bis zum Beginn der Corona-Pandemie haben Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt mit ihren Arbeiten – von Schmuck und Keramik über Skulpturen und Installationen bis hin zu Performances – dem Stuttgarter Kulturleben einen neuen, wichtigen Impuls hinzugefügt.
Arnd Hoch ist Ende 2020 nach kurzer schwerer Krankheit viel zu früh verstorben. Um an unseren Co-Verleger und Freund zu erinnern, luden wir nun alle sechzehn Künstlerinnen und Künstler, die zuvor an den arnoldsche weekend art galleries beteiligt waren, ein, noch einmal einige besondere Werke für eine Veranstaltung auszuwählen.
Unter dem Titel In Memoriam Arnd Hoch haben wir diese sehr persönliche Auswahl herausragender künstlerischer Arbeiten in unseren Räumlichkeiten im Stuttgarter Süden in einer Ausstellung gezeigt. Auch wenn der Anlass ein trauriger war, haben wir uns sehr über die wunderbaren Kunstwerke gefreut und die anregenden Gespräche genossen, das Miteinander – denn damit halten wir die Erinnerung an Arnd Hoch, den Sammler und Kunstliebhaber, lebendig.

Mit Arbeiten von:
Karin Bablok, Doris Betz, Petra Bittl, Thomas Bohle, Attai Chen, Karl Fulle, Mirjam Hiller, Mari Ishikawa, Beate Kuhn, Thomas Naethe, Johannes Nagel, Julia Obermaier, Elke Sada, Sebastian Scheid, Gisbert Stach, Silvia Weidenbach

Einige der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler werden vor Ort sein und in ihr Werk einführen.

Zur aktuellen Lage: Wir halten uns selbstverständlich an die gegeben Corona-Maßnahmen, der Zutritt zu unseren Räumlichkeiten ist ausschließlich mit 3G-Nachweis (Geimpft / Genesen / Getestet) möglich. Wir bitten Sie zudem, sich über einen QR-Code mit der Corona-Warn-App einzuchecken. Sie finden diesen an einer prägnanten Stelle ausgehängt. Vielen Dank.

 

arnoldsche weekend art gallery #8

Der Verlag arnoldsche ART PUBLISHERS setzte am Freitag, den 27. September seine Ausstellungsreihe zu herausragenden Positionen aus Kunst, Kunsthandwerk und Design fort – mit Keramiken von Petra Bittl und mit Schmuck und Skulpturen von Mirjam Hiller.

Petra Bittls Arbeiten sind durch eine außer- gewöhnliche Verbindung von Zeichnung und Malerei mit dem Material Ton charakterisiert. Dabei strukturiert ein abstrakter Linien- und Punkt- dekor die Oberflächen ihrer keramischen Gefäß-Skulpturen und bringt diese so in eine lebhafte Bewegung. Ihr Werk ist in zahlreichen nationalen und internationalen öffentlichen Sammlungen vertreten.

Mirjam Hiller zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen der neuen, jungen Schmuckkunst. Ihre Arbeiten bestehen aus einem Stück Stahlblech, das sie in einem aufwändigen Vorgang von Hand aussägt, biegt und faltet. Es entstehen tragbare, farbenfrohe Miniaturskulpturen mit einer fesselnden, geheimnisvollen, ornamental-abstrakten Formensprache. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

 

arnoldsche weekend art gallery #7

Der Verlag arnoldsche ART PUBLISHERS setzt seine Ausstellungsreihe zu herausragenden Positionen aus Kunst, Kunsthandwerk und Design am 09. November 2018 fort – mit Schmuckarbeiten von Gisbert Stach und Keramiken von Karin Bablok.

Überraschend, schön, humorvoll, bizarr und aufregend: das sind Bezeichnungen für Schmuck von Gisbert Stach. Mit seinen Schnitzel-Broschen aus zermahlenem Bernstein, in Baumrinde eingewachsenen Perlenketten oder in Asphalt eingebetteten Ringen experimentiert er mit Prozessen der Transformation und der Verfremdung und erweitert den Schmuckbegriff in neue Medien wie Fotografie, Video und Performance.

Karin Bablok ist eine der renommiertesten Keramik-Künstlerinnen Deutschlands. Ihre hauchdünnen Porzellan-Unikate dreht sie auf der Töpferscheibe. Diese werden teilweise anschließend zerschnitten, um dann wieder neu zusammengesetzt zu werden. Die schwarze Glasur-Malerei, mal gestisch-expressiv, mal geometrisch-linear, nimmt stets Bezug auf die Form und unterstreicht die formale Klarheit und ausgewogene Harmonie ihrer Gefäß-Objekte.

Zu den aktuellen Arbeiten von Gisbert Stach erschien erst kürzlich die Publikation Schmuck und Experiment in unserem Programm.

arnoldsche weekend art gallery #6

Der Verlag arnoldsche ART PUBLISHERS setzt seine Ausstellungsreihe zu herausragenden Positionen aus Kunst, Kunsthandwerk und Design am 15. Juni 2018 fort – mit Schmuckarbeiten von Attai Chen und Keramiken von Johannes Nagel.

Attai Chen gewann nach seinem Studium an der Bezalel Academy Jerusalem und der Akademie der Bildenden Künste München 2011 den renommierten Herbert Hofmann-Preis. Sein Schmuck ist einerseits ein politisches Statement, andererseits geht er mit unterschiedlichsten Materialien den Geheimnissen der Natur auf den Grund. Arbeiten von Chen befinden sich u. a. im Metropolitan Museum New York und im Tel Aviv Museum of Art.

Zufall und Geste spielen eine zentrale Rolle im Werk von Johannes Nagel. Seine teils an tradierten Gefäßkonzepten orientierten, teils vollkommen frei verfassten Objekte untersuchen den Zusammenhang zwischen Form und Idee. Mit der Entwicklung von Gefäßformen durch Graben im Sand verleiht er dem Prozess des Suchens eine materielle Existenz. Nagels Werke befinden sich u.a. im Victoria & Albert Museum London und im Musée Ariana Genf.

Zu den aktuellen Arbeiten von Johannes Nagel erschien erst kürzlich die Publikation Trial and Error in unserem Programm.

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