arnoldsche weekend art gallery #5

Der Verlag arnoldsche ART PUBLISHERS setzt seine Ausstellungsreihe zu herausragenden Positionen aus Kunst, Kunsthandwerk und Design am 10. November 2017 fort – mit Schmuckarbeiten von Doris Betz und Keramiken von Thomas Naethe.

Doris Betz – Gewinnerin des Bayerischen Staatspreises 2010 – erkundet in ihrem schmuckkünstlerischen Werk das Potenzial der Linie und schöpft dabei die Möglichkeiten des Materials Silber voll aus. Es entstehen poetische Gebilde aus Überlappungen, Knoten und Schichtungen, die zugleich ihren starken Bezug zur vegetabilen Formensprache der Natur sichtbar machen.

Thomas Naethe – zweimaliger Gewinner des renommierten Westerwald-Preises Deutsche Keramik (1982 und 1992) – zählt zu den festen Größen der keramischen Kunst in Deutschland. Seine auf der Scheibe gedrehten Gefäße sind Kompositionen aus konvexen und konkaven Formteilen um eine senkrechte Rotationsachse und überzeugen mit ihren ausgewogenen Proportionen und ihrer Perfektion.

arnoldsche weekend art gallery #4

Der Verlag arnoldsche ART PUBLISHERS setzt seine Ausstellungsreihe zu herausragenden Positionen aus Kunst, Kunsthandwerk und Design am 12. Mi 2017 fort – mit Schmuckarbeiten von Julia Obermaier und Keramiken von Elke Sada.

Julia Obermaier erforscht in ihren Arbeiten die Gestaltungspotenziale von Edelsteinen – insbesondere von Achat und von Bergkristall. Sie reizt deren ästhetische Qualitäten soweit aus, dass künstlerisch höchst anspruchsvolle Unikate entstehen, die international Anerkennung finden. Der fragmentierte Schmuck bildet neue Körper: Räume für Erinnerungen und Gefühle.

Elke Sada bemalt mit einem ausladenden Gestus und kühnen Farbzusammenstellungen ihre Cappricio- und Hallstattgefäße und schafft abstrakte Bildkompositionen. Ihre Arbeiten sind sowohl benutzbar als auch keramische Skulpturen. Seit Jahren nimmt sie weltweit an renommierten Ausstellungen teil und wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt.

arnoldsche weekend art gallery #3

Der Verlag arnoldsche ART PUBLISHERS setzt seine Ende 2015 gestartete erfolgreiche Ausstellungsreihe zu herausragenden Positionen aus den Bereichen Kunst, Kunsthandwerk und Design fort mit Schmuckarbeiten von Silvia Weidenbach aus London und keramischen Skulpturen von Karl Fulle aus Rheinsberg.

Seit ihrer Ausbildung am Royal College of Art lebt Silvia Weidenbach als freischaffende Künstlerin in London. Ihre einzigartigen Schmuck-Kreationen, die in ihrer barocken Pracht vergangene Zeiten aufleben lassen, entstehen in einer Kombination aus handwerklicher Tradition und innovativer 3D-Print-Technologie. Als Preisträgerin des renommierten Jerwood Award sowie des Technological Innovation Award des Goldsmiths’ Council London führt sie heute Kooperationsprojekte für digitale und analoge Prozesse im Designbereich mit Firmen wie Microsoft, BMW oder Jaguar durch.

Karl Fulle gilt als einer der renommiertesten Künstler, die in Deutschland mit dem Material Keramik arbeiten. Seine Gefäße, Skulpturen und Torsi offenbaren eine große Faszination für Bewegung, Rhythmik und Tanz. Die Vorliebe des Künstlers für das Öffnen kompakter Körper durch Zerschneiden oder Aufreißen mündet in einer außergewöhnlichen Ästhetik, die in der zeitgenössischen Keramik-Skulptur ihresgleichen sucht.

arnoldsche weekend art gallery #2

Die arnoldsche weekend art gallery #2 zeigt Schmuck und Keramik und damit zwei Bereiche, für die der Verlag Jahrzehnte steht.

Jenseits der ausgetretenen Pfade des Alltags verbirgt sich für die aus Japan stammende Schmuckkünstlerin Mari Ishikawa eine Parallelwelt. Mit ihrem Halsschmuck sowie Broschen und Ringen führt sie den Betrachter in zuvor kaum beachtete Bereiche der Wahrnehmung. Natürliche Texturen von Flechten, Blättern und Blüten transformiert sie in silberne, teils geschwärzte Metallgüsse, die mit Diamanten, Korallen, Perlen, aber auch Aluminiumprofilen oder Japanpapier kombiniert werden. Das Ergebnis sind verschiedene Werkgruppen: Objekte, die auf die Schönheit im scheinbar Banalen verweisen und so für kurze Zeit den Fluss der Vergänglichkeit durchbrechen. Ausgebildet am Hiko Mizuno College in Tokio und an der Akademie der Bildenden Künste München, befinden sich die Arbeiten von Mari Ishikawa heute in bedeutenden Museen, u.a. in Hamburg, Leipzig, München, London, Dallas, New York und Tokio.

Mari Ishikawa. Jewellery & Photography. where does the parallel world exist?

Der Österreicher Thomas Bohle zählt im Bereich der Gefäßkeramik zu den hochkarätigen Ausnahmeerscheinungen. Seine stets doppelwandigen, in handwerklicher Perfektion an der Drehscheibe geschaffenen Objekte überschreiten spielend die Grenzen zwischen Keramik, Design und bildender Kunst. Die klaren Formen werden durch die sinnlich-haptischen Qualitäten der reduziert gebrannten Ochsenblut- und Seladonglasuren in idealer Weise ergänzt. Thomas Bohle belegt mit seinem Schaffen überzeugend, dass das keramische Gefäß als künstlerische Ausdrucksweise nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Die Arbeiten des Trägers des Bayerischen Staatspreises von 2006 sind in bedeutenden nationalen und internationalen Museen vertreten, so u.a. in Karlsruhe, Freiburg, München, Berlin, Genf, Cardiff und Tokio.

Thomas Bohle. Keramische Objekte – Innere Räume

arnoldsche weekend art gallery #1

Die arnoldsche weekend art gallery startet mit zwei bedeutenden Künstlern der modernen, zeitgenössischen Keramik:

Beate Kuhn, (1927-2015), zählt zu den großen Gestalterinnen der internationalen modernen Keramik und ist bis heute künstlerisch tätig. Bereits in den 1950er-Jahren entwirft sie für Rosenthal Porzellanvasen, die als Klassiker des avantgardistischen Stils des deutschen Designs der Nachkriegszeit gelten und heute gesuchte Sammlerobjekte sind. Ihr plastisches Werk ist von einer unerschöpflichen Fantasie beflügelt. Größte Inspiration ist dabei die Musik mit ihren verschiedenen Rhythmen, Klängen und Tonfolgen. Grundelemente bilden auf der Töpferscheibe gefertigte Schalen, Vasen, Kugeln und Teller, die additiv zu rhythmischen, freiplastischen, raumgreifenden Kompositionen zusammengefügt werden. Mit ihren Arbeiten ist die Künstlerin in vielen Museen weltweit vertreten, so unter anderem in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart sowie in Genf, Istanbul, London, Rotterdam, Taipeh, Tokyo oder Zürich.

Auch Sebastian Scheid, 1962 geboren, zählt zu den bekannten Vertretern zeitgenössischer internationaler Keramik. Das von einer starken skulpturalen Auffassung geprägte Werk lebt von der intensiven Auseinandersetzung des Künstlers mit Japan. Seine „Türme“, Schalen und Dosen sind an europäischen Lebensgewohnheiten orientiert, refl ektieren jedoch Form und geist der fernöstlichen Kultur. Die typisch japanische Schnitttechnik gibt den Objekten von Sebastian Scheid eine ganz eigene plastische Dimension. Ihre Materialität wird durch aufgebrachte Engoben oder Glasuren, die an behauene Steinoberfl ächen erinnern, noch gesteigert. Auch Sebastian Scheid ist in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland und Japan vertreten.

Die nächste arnoldsche weekend art gallery ist im kommenden Frühjahr geplant.

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