Gerhard Munthe The Fairy Tale Room

Wanderausstellung Gerhard Munthe

Die Wanderausstellung Gerhard Munthe – Märchenhafte Interieurs des norwegischen Nationalmuseums ist auf die Reise gegangen: Die erste Station ist noch bis zum 19.05.2019 das Romsdalsmuseet in Molde.

Die wohl bekannteste Arbeit des norwegischen Künstlers Gerhard Munthe ist der Märchenraum im Holmenkollen Turisthotell. Es ist wahrscheinlich das erste Gesamtkunstwerk Norwegens. Gerhard Munthe entwickelte von den Wandfresken über die Tür- und Fensterzargen bis zur Möblierung eine umfassende Gestaltung. Er hatte im Jahr 1896 mit ersten Zeichnungen begonnen, der Holzschnitzer John Borgersen setzte diese dann in die Praxis um. Unglücklicherweise ist das Hotel, das ganz traditionell aus Holz gebaut worden war, im Jahr 1914 vollständig verbrannt und nur wenige Möbel und frühe Fotografien konnten gerettet werden.

Einen umfassende Überblick über Gerhard Munthes Leben und Werk bietet die Publikation von Jan Kokkin, die 2018 in unserem Programm erschienen ist.

Ausstellung: Schmuckismus

Ausstellung: Die Neue Sammlung – The Design Museum, München, 16.03–16.06.2019

2019 lädt Die Neue Sammlung Karen Pontoppidan (geb. 1968) – die renommierte, dänische Schmuckkünstlerin und Professorin der Klasse für Schmuck und Gerät an der Akademie der Bildenden Künste in München – ein, die anlässlich der jährlichen Münchner Schmuck geplante Ausstellung in der Pinakothek der Moderne zu kuratieren. Die Ausstellung mit dem Titel Schmuckismus zeigt Arbeiten von 30 international tätigen Schmuckkünstlern und -künstlerinnen. Darunter Werke aus vergangenen Jahren sowie jeweils eine speziell für die Münchner Ausstellung neu entworfene Arbeit. Für alle gezeigten Objekten ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Phänomene charakteristisch. Pontoppidans Konzept zur Ausstellung entstand aus der tiefen Überzeugung heraus, dass die starren politischen und religiösen Ismen der heutigen Zeit einer gründlichen Hinterfragung bedürfen.

KünstlerInnen: T. Alm (SE), Y. Aydin (TR/SE), D. Bernadisiute (LT/SE), B. Brovia (IT/SE), C. Castiajo (PT), N. Cheng (HK/SE), E. Chun (KR/DE), S. Cohen (IL), I. Eichenberg (DE/US), C. Gimeno (AR), D. Hakim (IL), S. Hanagarth (FR), S. Heuser (DE), H. Hedman (SE), M. Iwamoto (JP/DE), H. Joris (BE/US), S. Khalil (LB), M. Klein (DE), G. Kling (SE), N. Kuffner (DE), B. Lignel (FR), J. Matzakow (DE), N. Melland (NO), N. Scholz (DE), K. Spranger (DE/GB), G. Stach (DE), V. Touloumidi (GR/DE), T. Tuupanen (FI), J. Yang (CN/DE), P. Zimmermann (AT)

Die bei uns erschienene begleitende Publikation Schmuckismus wird anlässlich zur Ausstellungseröffnung präsentiert.

 

Ausstellung: Gisbert Stach

Schmuck und Experiment, Bayerischer Kunstgewerbeverein (BKV), München, 01.03.–13.04.2019

Ausgehend vom Schmuck und dessen sprichwörtlicher Unvergänglichkeit experimentiert Gisbert Stach mit Prozessen der Transformation, der Verflüchtigung sowie der Umwertung: Schmuckstücke werden in Asphalt eingearbeitet, in Säure aufgelöst, mit Messern beworfen. Zermahlener Bernstein dient als Pigment, um Broschen das täuschend echte Aussehen von Schnitzeln zu verleihen.
In seiner 25 Jahre währenden Gold- und Silberschmiedetätigkeit erweiterte Gisbert Stach den Schmuckbegriff zudem durch die Medien Fotografie, Video und Performance.

Die Publikation ist in unserem Programm erschienen.

Anlässlich der Ausstellung zeigte der Bayerischen Rundfunks die folgenden Beitrag zu Gisbert Stach:
https://www.br.de/mediathek/podcast/kulturleben/gisbert-stach-schmuck-und-experiment/1506481

(Kurzversion: https://www.br.de/nachrichten/kultur/abfall-von-bernstein-umschlossen,RJN29vS)


Die Fotografie zeigt Gisbert Stach mit Blasrohr bei der arnoldsche weekend art gallery #7.

Buchpräsentation #material4.0

Die Galerie Stadt Sindelfingen und wir laden Sie ganz herzlich am Sonntag, den 24.02.2019 um 16:00 Uhr zu der aktuellen Ausstellung #Material4.0 in der Galerie Stadt Sindelfingen zu Präsentation der gleichnamigen, die Ausstellung begleitenden Publikation. Wir freuen uns besonders, dass zu dieser Gelegenheit auch die Künstler Manfred Mohr, der aus New York anreist, und Florian Model anwesend sein werden. Beide Künstler sind in der Ausstellung vertreten und Manfred Mohr hat weiterhin einen Text zu der Publikation beigetragen.

Die Publikation #material4.0 dokumentiert und erweitert durch Textbeiträge die gleichnamige Ausstellung in der Galerie Stadt Sindelfingen. Der Titel reflektiert die Wechselwirkung zwischen der virtuellen Welt und dem physisch-realen Raum. Ausgehend von dem omnipräsenten Begriff der Industrie 4.0 untersucht die Ausstellung, wie sich die computerbedingte Automatisierung und Digitalisierung im Kunstkontext widerspiegeln. Wie verändert sich die Kunstproduktion von der realen und analogen Herstellung bis hin zu einer virtuellen Umgebung? Wie wird mit dieser Art des Materials verfahren, wie wird es genutzt und eingesetzt, um künstlerische Ideen und Fragestellungen zu platzieren? Hierzu sind insgesamt 13 Künstler und Künstlerinnen, hauptsächlich aus der Generation der digital natives eingeladen, die durch historische Positionen von Pionieren der digitalen Kunst ergänzt werden.

Zur Begrüßung gibt es ein Glas Sekt.

Franz Bette: Der rote Faden

Ausstellung im Alien Art Centre, Kaohsiung (TW), 15.2.–23.6.2019
Franz Bette beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit Fragen des Designs und setzt sich kritisch mit der Gestaltung von Schmuck, insbesondere mit dessen konzeptioneller und künstlerischen Formulierung auseinander. Bettes Denken und seine Arbeit sind in der europäischen Kultur verankert. Für die Ausstellung im Alien Art Centre und für das neue Publikum in Taiwan hat er nun mit Der rote Faden eine Werkserie entwickelt, in der er seine Erfahrungen in Asien verinnerlicht. Dabei ließ er neue Elemente in seinen künstlerischen Ansatz einfließen. Sein westlich geprägtes Vokabular wurde durch Materialien mit asiatischer Konnotation wie Porzellan, Bambus, Holz und Textilien erweitert. Er arbeitet mit diesen Werkstoffen im Bewusstsein der Tradition und Bedeutung, mit der sie in der asiatischen Kultur verankert sind, geht aber mit deren Auseinandersetzung und Aneignung seinen eigenen Weg – entsprechend seinem Zweck oder seiner Intuition.

Diese Ausstellung wird vom ALIEN Art Centre, Kaohsiung, Taiwan, in Zusammenarbeit mit dem Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main, Deutschland, organisiert, kuratiert von Dr. Sabine Runde, Kuratorin für angewandte Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Exponate werden vom Künstler selbst, vom Museum Angewandte Kunst, dem Schmuckmuseum Pforzheim sowie dem Deutschen Goldschmiedehaus Hanau, Deutschland, zur Verfügung gestellt.

Die Publikation zur Werkserie Der rote Faden / Red X Thread ist soeben in unserem Programm erschienen. Für die exzeptionelle Buchgestaltung zeichnet das französisch-deutsche Büro Vier5 verantwortlich.

SwissCeramics: Fantasy Island

Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil-Jona (CH), 10.02.–21.04.2019
Vernissage, So., 10. Februar 2019, 11.30 Uhr

SwissCeramics, der Verband Schweizer Keramik, präsentiert die jurierte Ausstellung Fantasy Island.

44 Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Schweiz zeigen eigens für diese Ausstellung produzierte keramische Arbeiten. Das Thema der Ausstellung, Fantasy Island, wurde aufgrund der einzigartigen Sammlung an „Robinsonanden“, die das Kunst(Zeug)Haus beherbergt, gewählt.

Daniel Defoes Roman Robinson Crusoe wird häufig als erster Abenteuerroman überhaupt angesehen. Die berühmte Geschichte über den auf einer Insel gestrandeten Seefahrer feiert 2019 das 300-jährige Jubiläum ihres Erscheinens.
Zusätzlich zu den jurierten Arbeiten werden ausgewählte Werke von Studierenden der Schule für Gestaltung Bern/Biel, der Ecole Supérieure d’Arts Appliqués de Vevey und der Ecole d’Arts Appliqués de Genève gezeigt.

Arnoldsche-Verleger Dirk Allgaier war Mitglied der Jury.

Künstlerinnen: Christine Aschwanden, Valérie Alonso, Bettina Ammann, Suzy Balkert, Joëlle Bellenot, Simona Bellini, Esther Bleiker, Marie Bornet, Fabien Clerc, Grazia Conti Rossini, Rita De Nigris, Esther Dietwiler, Sonja Duò-Meyer, Monique Duplain, Séverine Emery-Jaquier, Mélissa Fahrni, Lynn Frydman Kuhn, Zsuzsanna Füzesi Heierli, Estelle Gassmann, Lea Georg, Gabrièle Gisi, Laure Gonthier, Noémi Handrick, Regula Hauser, Nathalie Heid, Felix Hug, Quitterie Ithurbide, Paul March, Claire Mayet, Verena Meier, Stefanie Montagna, Müller -b-, Noémi Niederhauser, Charlotte Nordin, Aschi Rüfenacht, Laurin Schaub, Maude Schneider, Anja Seiler, Nicole Siron, Josette Taramarcaz, Charles Tercier, Helene Weiss, Katharina Werner, Marianne Wesolowska-Eggimann

Buchpräsentation David Huycke

Am Sonntag, den 27. Januar, sind Sie herzlich zur Buchpräsentation DAVID HUYCKE. Risky Business. 25 Years of Silver Objects, herausgegeben von den Sammlern Piet & Nadine Salens-Kegels, eingeladen. Sie wird in den Räumen von atelier lachaert dhanis, in Tielrode, Belgien, stattfinden.

David Huycke ist ein wahrer Virtuose, ein Künstler mit besonderem Talent, dessen Ruf als außergewöhnlicher Silberschmied ihm weltweit vorauseilt. Mit erstaunlicher Handfertigkeit lotet er die physikalischen Grenzen des kostbaren Metalls Silber aus. Seine Arbeiten sind im Design Museum Gent, im Röhsska Museum Göteborg, im Indianapolis Museum of Art, im Musée des Arts Décoratifs Paris zu sehen. Im Jahr 2010 promovierte er mit dem Projekt The Metamorphic Ornament: Re-Thinking Granulation, einer praxisorientierten Forschung über die zeitgenössisch-künstlerische Relevanz der alten Granulationstechnik.

Begrüßung ab 10 Uhr, kommen Sie gern schon für einen ersten Kaffee.

Die Buchpräsentation beginnt um 11 Uhr mit einer Einführung (auf Niederländisch) von Piet Salens.

Lassen Sie Ihr Buch von David Huycke signieren und genießen Sie einen „riskanten“ Aperitif von Piet und Nadine Salens-Kegels.

Detaillierte Informationen zu der gerade erst erschienenen Publikation finden Sie hier auf unserer Website.

arnoldsche Publikationen zu Ausstellungen

Eine Vielzahl der arnoldsche Publikationen erschien oder wird noch zu Ausstellungen erscheinen, die zum Teil bis weit hinein in das Jahr 2019 zu sehen sind: Entdecken Sie in Tromsø (No) die norwegische Künstlerin Aslaug M. Juliussen (noch bis 31.3.2019) und setzen Sie in Zürich (CH) einen Kontrapunkt bei den ethnologischen Sammlungen Heinrich Harrers und Peter Aufschnaiters (noch bis 8.9.2019), die zur Zeit im dortigen Völkerkundemuseum der Universität ausgestellt werden. Reisen Sie in St.Gallen (CH) durch die Geschichte der Spitzenproduktion und sehen Sie feinste Spitzen der Gesellschaft (noch bis 31.3.2019). Eine ganz anderes Kapitel wird zur Zeit im Vonderau Museum Fulda (DE) aufgeschlagen: Es ist die des Jungen Kunstkreises Fulda, eine Biotop deutscher Nachkriegskunst, in dem Karrieren wie die Franz Erhard Walthers oder Verena Pfisterers ihren Ausgang nahmen (noch bis 24.3.2019). Der Ausnahmekünstler Franz X. Höller zeigt seinen neuesten Arbeiten in Glas im Handwerksmuseum Deggendorf (DE; noch bis 10.3.2019). Im GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Leipzig (DE), können Sie Keramiken im Spannungsfeld zwischen Gefäß und Skulptur in Augenschein nehmen, sich vom Farbenspiel und Variantenreichtum des künstlerischen Umgangs mit dem traditionsreichen Material selbst überzeugen (noch bis 13.10.2019). Die arnoldsche Publikation zur Ausstellung ist bereits das dritte Werk dieser Reihe. Material ist auch das Thema einer kleinen gleichwohl beeindruckenden Schau in der Galerie Stadt Sindelfingen (DE): Dreizehn junge Künstlerinnen und Künstler und zwei Pioniere der Medienkunst zeigen Ihre Vorstellung der Kunst in Zeiten von Digitalisierung und  „Industrie 4.0“ (noch bis 3.3.2019).

Made in Denmark

Aktuelle Ausstellung im Glasmuseum Riihimäki, Finnland [Suomen Lasi Museum], 15.2.–21.4.2019

Seit der Eröffnung des GRASSI Museums im Jahr 1874 spielt das dänische Kunsthandwerk eine wichtige Rolle für das Museum, denn zu den ältesten Beständen gehört zeitgenössische Keramik aus Dänemark. Im Laufe von rund 140 Jahren ist der Bestand in mehreren Phasen stark angewachsen. Vor allem in den letzten Jahren kamen viele Stücke hinzu – auch ganze Sammlungen.

Vor diesem Hintergrund entstand die Idee für  Die meisten der nun ausgestellten Stücke verbindet eine Melange aus einer gewissen ästhetischen Zurückhaltung und der Liebe zu hoher Design- und Handwerksqualität. Dies gilt sowohl für Einzelstücke aus Edelmaterialien als auch für serienmäßig hergestellte Waren aus Stahl und Kunststoff.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig.

Die begleitende Publikation erschien 2017 in unserem Programm. Zur Zeit ist diese in Europa vergriffen, ein Nachdruck geplant.

arnoldsche Art Publishers Programm Frühjahr/Sommer 2019

Auch im Frühjahr/Sommer 2019 können Sie sich wieder auf ein facettenreiches Programm der arnoldschen ART PUBLISHERS freuen. In diesem Halbjahr werden Titel zu starken internationalen, skulpturalen Positionen sowohl im Bereich der Studiokeramik mit der Sammlung Malin Miller, Gerät mit David Huycke aber mit Gene Koss auch in der Bildenden Kunst erscheinen. Mit Schmuckismus freuen wir uns, die neuesten Einflüsse im Bereich Studioschmuck, kuratiert von Karen Pontoppidan, präsentieren zu können. Ein besonderes Highlight wird Canada and Impressionism / Im neuen Licht sein, das in der Zusammenarbeit mit der National Gallery of Canada entsteht. Und auch wir werden zum aktuellen Bauhaus-Jubiläum zwei wunderbare Veröffentlichungen beitragen: das GRASSI Museum plant eine umfassende Publikation zum Bauhaus in Sachsen und Schloss Friedenstein in Gotha wird ein Buch über den Universalkünstler Oskar Schlemmer herausgeben. Einen Überblick bietet wie immer unser Gesamtkatalog.