Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg, Zürich (CH), 14.11.2019–8.2.2020
Vernissage: Mittwoch, 13.11.2019, 18 Uhr
Lukas Salzmann im Gespräch mit den Kunsthistorikern Rudolf Velhagen und Simon Maurer: 15.1.2020, 19:30 Uhr
Lukas Salzmanns Malerei basiert nicht nur auf Fotografien, vielmehr sind diese Auslöser seiner künstlerischen Arbeit. Er erweitert eine Vision – etwas das jemand für so sehenswert hielt, dass er oder sie es fotografisch festhielt – um eine malerische Dimension. Er erforscht die Wahrnehmung und fordert sie mit seiner Kunst heraus. Er spielt virtuos mit den Bedingungen der Möglichkeiten von Bildinterpretationen. Ein durchaus ernstes Spiel – denn diese Interpretation (auch sie eine doppelte, die des Malers und die der Betrachtenden) öffnet Spannungsfelder zwischen anschaulicher Idylle und unvermeidbarer Katastrophe. Und genau auf diese Ambivalenzen, Zweideutigkeiten, Verunsicherungen hin ist Lukas Salzmanns Malerei angelegt. Er verdeutlicht die Verunsicherungen, die uns eigentlich sicherer machen sollten: Sicher sind wir aber letztlich nur in der Unsicherheit.
In der Ausstellung der Stiftung Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg zeigt Lukas Salzmann seine neuesten Arbeiten.

