Gregory Hedberg

DEGAS‘ LITTLE DANCER, AGED FOURTEEN

The earlier version that helped spark the birth of modern art


BLICK INS BUCH


312 Seiten
23 x 30,5 cm, 381 Abbildungen in Farbe. Hardcover mit Schutzumschlag. Weitere Dokumente und 220 Abbildungen auf beiliegender CD.
Englisch

78,00 inkl. MwSt.



ISBN 978-3-89790-392-0 Kategorie:

Beschreibung

Dr. Gregory Hedberg unternimmt ausgehend von der bislang unbekannten Gipsversion von Edgar Degas „Kleiner Tänzerin von vierzehn Jahren“ eine grundlegende Neubewertung der Bedeutung und des Einflusses dieses Werkes auf die Kunst der Moderne.

Eine jüngst entdeckte Gipsversion von Edgar Degas „Kleiner Tänzerin von vierzehn Jahren“ stellt unser Verständnis der berühmtesten Arbeit dieses Künstlers auf den Kopf. Quellenmaterial und technische Untersuchungen belegen, dass der Gips von der Wachsplastik noch vor deren erheblicher Überarbeitung (nach 1903) abgeformt wurde. So zeigt die Gipsversion die „Kleine Tänzerin“ in eben jener Ausformung, in der sie die Pariser Kunstwelt 1881 auf der 6. Impressionisten-Ausstellung schockierte. Sie enthüllt ein weitaus revolutionäreres Werk als es die veränderte Wachsfigur oder die posthum entstandenen Hébrard-Bronzen heute auch nur erahnen lassen.

Die Gipsplastik veranschaulicht, warum Joris-Karl Huysmans 1881 Degas Kleine Tänzerin für den „einzig ‚wahrhaft modernen‘ Versuch in der Bildhauerkunst“ hielt und das Werk James Whistler beinahe ins Delirium versetzte.

Die im Zentrum der vorliegenden Untersuchung stehende Gipsfigur zeigt Edgar Degas als höchst innovativen Künstler, der seine „Ballettratte“ in jener ikonischen Haltung präsentierte, die sonst
nur verehrungswürdigen Personen vorbehalten war. Ihre ursprüngliche Ausstellung in einer Vitrine unterstrich dabei noch ihre symmetrische, auf vier Ansichtsseiten konzentrierte Pose. Erstmals wird dadurch deutlich, dass Degas mit seiner „Kleinen Tänzerin“ radikale Ideen antizipierte, die später zu zentralen Merkmalen der Kunst der Moderne werden sollten, und wie er viel beachtete Künstlerkollegen wie Whistler, Manet, Seurat und Sargent nachhaltig beeinflusste. Selbst Meisterwerke des 20. Jahrhunderts von Duchamp, Giacometti, Oldenburg, Warhol und Hirst reflektieren, wenn auch indirekt, Degas‘ Innovationen.

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