Wir trauern um unseren Autor und Freund Dr. Fritz Falk, den ehemaligen Direktor des Schmuckmuseums Pforzheim.
Fritz Falk begann seine Karriere 1969 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Schmuckmuseum Pforzheim und wurde 1971 dessen Leiter. Antike, Renaissance und Jugendstil waren die Schwerpunkte seiner leidenschaftlichen Sammeltätigkeit, daneben war ihm der moderne, zeitgenössische Schmuck stets ein besonderes Anliegen. Er kuratierte zahlreiche international beachtete Ausstellungen zu historischem und zeitgenössischem Schmuck und zum Schmuck der Kulturen der Welt. Die Ornamenta I im Jahr 1989 als Gesamtschau des seinerzeit aktuellen internationalen Schmuckschaffens bildete unter anderem einen glanzvollen Höhepunkt seiner Tätigkeit. Im Jahr 2004 ging die „Ära Falk“ im Schmuckmuseum Pforzheim nach 35 Jahren zu Ende. Dennoch blieb er weiterhin dem Schmuck treu, indem er weiterhin bedeutende Ausstellungen kuratierte und gemeinsam mit unserem Verlag wegweisende Publikationen herausgab, so u.a. 2008 Jugendstil-Schmuck aus Pforzheim, 2011 Serpentina – Die Schlange im Schmuck der Welt oder 2016 Himmlisch – Sonne, Mond und Sterne im Schmuck. Fritz Falk war Ehrenmitglied der Worshipful Company of Goldsmiths London und Konsultant des Russischen Museums für Ethnografie Sankt Petersburg. Er war Jurymitglied bei zahlreichen internationalen Wettbewerben moderner Schmuckkunst sowie bei Kunst- und Antiquitätenmessen in Amsterdam, Basel, Frankfurt, Hannover, Hamburg und München. Fritz Falk starb in der Nacht zum 23. April nach kurzer schwerer Krankheit.
Das Bild ist entstanden bei der Buchpräsentation Serpentina im November 2011, Schmuckmuseum Pforzheim.
